Schweinfurt
Schlägerei

Schweinfurt: Brüder prügeln sich - Freundin schlichtet mit Schlagstock

Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigte die Polizei in Schweinfurt am Dienstagmorgen. Zwei betrunkene Brüder prügelten sich gegenseitig krankenhausreif, die Freundin versuchte zu schlichten - mit ungewöhnlichen Mitteln.
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Symbolfoto: Christopher Schulz
Symbolfoto: Christopher Schulz
Die Polizei Schweinfurt erzählt die Begebenheit in ihrem Bericht nach:

Kurz nach 3 Uhr gingen am Dienstag zwei Meldungen von Anwohnern ein, dass es in einer Wohnung im Fischerrain lautstark zugehe. Es war von Geschreie und Gepolter die Rede. Sofort machten sich mehrere Streifenwagen zum Einsatzort auf.

Beim Betreten der Wohnung saß eine 22-Jährige weinend auf dem Boden. Die beiden polizeibekannten Brüder, 21 und 23 Jahre alt, wälzten sich auf dem Boden und schlugen mit den Fäusten aufeinander ein. Die Beamten griffen daraufhin sogleich zu, trennten und fesselten sie. Beide waren äußerst aggressiv und "hoch-geladen".

Wie die junge Frau mitteilte, kam es nach einen ausgiebigen Trinkgelage auf einmal zunächst zu verbalen Streitereien, welche zum Schluss ausarteten. Um die beiden trennen zu können, nahm sie irgendwann einen Teleskopschlagstock zur Hand, welcher aber nicht die von ihr erhoffte Wirkung hatte.

Weil beide Schläger bei der Sachverhaltsaufnahme unter anderem über Kopfschmerzen klagten, ging es zunächst mit dem Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus. Nach einer Untersuchung und der Haftfähigkeitsbescheinigung durch einen Arzt wanderten beide anschließend in Ausnüchterungszellen ein.

Bei Atemalkoholtests erreichten die drei Beteiligten zwischen 1,46 und 1,86 Promille. Allem Anschein nach waren zumindest beim Älteren auch noch Drogen im Spiel.

/>Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung werden gegen die Beteiligten eingeleitet

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