Am Donnerstagmittag hat ein Mann in Schweinfurt auf mehrere Autofahrer gefährdet. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann wie "wild" immer wieder auf die Straße gerannt und zwang Autofahrer zu einer Gefahrenbremsung. Zudem schlug er auf ein Notarztfahrzeug ein.

Laut Polizei befand sich der Mann in einem "psychischen Ausnahmezustand", als Zeugen gegen 12.40 Uhr am Donnerstag den Notruf wählten. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang weitere Zeugen des Vorfalls. Gefährdete Autofahrer sollen sich umgehend bei der Polizei melden.

Nachdem der Notruf eingegangen ist, machten sich mehrere Polizisten auf den Weg in die Friedrich-Ebert-Straße. Dort trafen sie auf den 35-jährigen Schweinfurter. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest.

35-Jähriger in Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Im Laufe der Festnahme äußerte der 35-Jährige mehrfach "nationalsozialistisches Gedankengut" und zeigte den Hitlergruß, wie die Polizei weiter mitteilt. Aufgrund der offensichtlichen Eigen- und Fremdgefährdung wiesen die Beamten den Mann in ein Bezirkskrankenhaus ein.

Mehrere Autofahrer mussten extrem stark abbremsen, um den Mann nicht zu überfahren, als er vor deren Autos auf die Straße sprang. Auch als ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen eintrafen, trat er unvermittelt mit dem Fuß gegen den Kotflügel des Autos und schlug auf die Windschutzscheibe ein.

Gegen den Beschuldigten laufen nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter Sachbeschädigung.

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