Karlstadt

Erstklässler in Karlstadt von Auto angefahren und schwer verletzt

Beim Überqueren der Fahrbahn hinter einem Schulbus ist am Dienstagnachmittag im unterfränkischen Karlstadt ein Sechsjähriger von einem Pkw erfasst worden. Der Erstklässler erlitt dabei Knochenbrüche und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
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Symbolbild: Ronald Rinklef
Symbolbild: Ronald Rinklef
Der Bus, der mit etwa 20 Schulkindern besetzt war, hatte gegen 13:15 Uhr an der Haltestelle in der Karolingerstraße angehalten. Der Busfahrer ließ hier einige Kinder aussteigen und schaltete dazu das Warnblinklicht am Bus ein. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Karlstadt überquerte dann ein sechs Jahre alter Junge hinter dem Bus die Straße.

In Gegenrichtung näherte sich gleichzeitig die 41-jährige Fahrerin eines Skoda. Der Erstklässler rannte gegen die vordere linke Seite des Pkw und wurde danach hinter den Bus zurückgeschleudert. Dabei wurde der Junge schwer verletzt und nach Karlstadt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Das Polizeipräsidium Unterfranken erinnert in diesem Zusammenhang an die Regelungen aus der Straßenverkehrsordnung:

- Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbusse, die sich einer Haltestelle nähern und Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden.

- An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist.

- Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn.

- Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten. ak

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