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Betrug in Schweinfurt: Täter nutzt Behinderung seines Opfers aus

In der Schweinfurter Innenstadt betrog ein noch unbekannter Täter einen 65-Jährigen und ergaunerte so 200 Euro - dabei nutzte er die Behinderung des Mannes aus.
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In der Schweinfurter Innenstadt betrog ein noch unbekannter Täter einen 65-Jährigen und ergaunerte so 200 Euro - dabei nutzte er die Behinderung des Mannes aus.  Symbolfoto: RiegerPress
In der Schweinfurter Innenstadt betrog ein noch unbekannter Täter einen 65-Jährigen und ergaunerte so 200 Euro - dabei nutzte er die Behinderung des Mannes aus. Symbolfoto: RiegerPress
Bereits am Montag dieser Woche hat sich in der Roßbrunnstraße in Schweinfurt ein sogenannter "Wechselfallenbetrug" ereignet. Dies teilte die Polizei nun mit. Bei seinem Geldwechselwunsch nutzte der Täter auch die Behinderung des Opfers aus. Letztendlich fielen dem Unbekannten so 200 Euro in die Hände. Nun sucht die Polizei nach Hinweisen auf den Täter.

Das Opfer, das infolge eines Schlaganfalls behindert ist, war laut eigenen Angaben gegen 10.30 Uhr zu Fuß in der Roßbrunnstraße unterwegs. Dort kam ein unbekannter Mann auf ihn zu und bat ihn, eine 2 Euro Münze in zwei einzelne Euromünzen zu wechseln.
Bereitwillig ging der 65-Jährige darauf ein und holte sein Portemonnaie aus einer Gesäßtasche heraus. Während der Rentner jetzt nach den Münzen in seinem Münzfach suchte, hielt der Täter plötzlich ein Laptop oder eine Arbeitstasche über den Geldbeutel seines Opfers.


Wechselbetrug - plötzlich fehlten 200 Euro

Nach dem Wechselvorgang entfernte sich der Unbekannte schnellen Schrittes in Richtung des Theaterparkplatzes. Etwa 10 Minuten nach dem Vorfall bemerkte der Mittsechziger zu seinem Erschrecken, dass sein gesamtes "Scheingeld", insgesamt 200 Euro, aus dem Geldbeutel verschwunden war.

Zur Täterbeschreibung konnte das Opfer lediglich angeben, dass es sich bei dem Unbekannten um eine männliche Person, im Alter von etwa 50 Jahren und einer Größe von etwa 1, 70 Meter, gehandelt hat.


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