Geisterfahrt endete an Allerheiligen (1.11.2018) auf der Bundesautobahn 7 im Kreis Schweinfurt in Unterfranken tödlich.

Nach dem schrecklichen Unfall am Donnerstagabend dauern die Ermittlungen der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt an. Die 25-jährige Volvofahrerin befindet sich weiterhin schwer verletzt in einer Klinik.

Bayern: Geisterfahrer war sieben Kilometer in falscher Richtung unterwegs

Die Fahrtstrecke, die der 63-jährige Falschfahrer zurückgelegt hatte, beläuft sich auf etwa sieben Kilometer. Mehrere Autofahrer haben sich zwischenzeitlich bei der Polizei gemeldet, die von dem Mercedesfahrer gefährdet worden waren.

50.000 Euro Schaden

Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Die Autobahn 7 konnte gegen 01.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Zum genauen Unfallhergang und der Ursache gibt es keine neuen Erkenntnisse. Hier laufen die Ermittlungen der Beamten und insbesondere auch die Begutachtungen der Sachverständigen.

Darüber hinaus bittet die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck weiterhin um Zeugenhinweise: Wer Zeuge des Unfalls wurde oder gefährdet wurde, möge sich bitte unter Tel. 09722-94440 melden.

Erst vor Kurzem hat sich in Franken ein schwerer Geisterfahrer-Unfall ereignet. Damals war ein Falschfahrer in einen Reisebus geprallt.

Richtungsfahrbahn Ulm allerdings in Fahrtrichtung Kassel unterwegs.