Dingolshausen
Zeugenaufruf

Noch keine heiße Spur zu Marihuana-Züchtern

Nachdem eine Spaziergängerin im Oktober zwischen Dingolshausen und Michelau eine Marihuanaplantage entdeckt hatte, ist die Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen noch nicht weitergekommen. Mittlerweile wurde das getrocknete Marihuana zur toxikologischen Untersuchung an das Bayerische Landeskriminalamt geschickt.
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Symbolbild: Matthias Hoch
Symbolbild: Matthias Hoch
Die Frau war am 22. Oktober mit ihren Kindern spazieren gegangen, als sie in einem nahezu unzugänglichen kleinen Waldstück Am Johannesberg südlich der Staatsstraße zwischen Dingolshausen und Michelau eine sonderbare Entdeckung machte.

Die Spaziergängerin meldete ihre Beobachtung der Polizei, die dann feststellte, dass es sich tatsächlich um eine illegal betriebene Marihuanaplantage handelte. In der Folge wurden 16 Cannabispflanzen mit einer Höhe zwischen zwei und drei Metern abgeerntet. Fünf große, komplett gefüllte Plastiksäcke wurden abtransportiert.

Die weiteren Ermittlungen hatte dann die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen. Bislang ist es jedoch nicht gelungen, den für die Marihuanaplantage Verantwortlichen ausfindig zu machen.
Nachdem diese Pflanzen einer gewissen Pflege bedürfen, ist davon auszugehen, dass in dem genannten Bereich über Monate hinweg auch immer wieder Personen aufgetaucht sind, die sich um die Pflanzen gekümmert haben.

Zeugen, die hier entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Telefon 09721/202-1731 zu melden.
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