Werneck
Unglück

Brückeneinsturz bei Werneck: Mehrere Arbeiter noch in Lebensgefahr

Die Aufräumarbeiten an der eingestürzten Autobahnbrücke an der A7 bei Werneck sollen bald starten. Einige Verletzte schweben noch in Lebensgefahr.
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Die Luftaufnahme zeigt die Unfallstelle am Ersatzneubau der Talbrücke Schraudenbach der Autobahn 7 bei Werneck . Foto: Hajo Dietz/dpa
Die Luftaufnahme zeigt die Unfallstelle am Ersatzneubau der Talbrücke Schraudenbach der Autobahn 7 bei Werneck . Foto: Hajo Dietz/dpa
Bis dahin würden Gefahrenstellen am Unglücksort beseitigt, sagten Sprecher von Polizei und Autobahndirektion. Die Polizei bestätigte zudem, dass drei bis vier der bei dem Unglück am Mittwoch vergangener Woche verletzten Bauarbeiter noch immer in Lebensgefahr sind.

Nach Angaben der Autobahndirektion müssen an der Unglücksstelle Fachleute die durch das Unglück bis zum Boden gespannten Stahlseile kappen. Außerdem müssen sie Teile von einem Pfeiler entfernen, die abstürzen könnten. Das soll am Sonntag geschehen. Die alte Brücke der A7 neben der Unglücksstelle bei Werneck (Landkreis Schweinfurt), über die der Verkehr läuft, soll dafür kurzzeitig gesperrt werden.

Ab Montag sollen dann die Trümmer schichtweise abgetragen werden. Die Arbeit müsse "in sehr kleinen Schritten" erfolgen, um die Unfallursache feststellen zu können, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Brücke anschließend weitergebaut wird oder komplett abgerissen werden muss, blieb zunächst unklar.
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