Nachdem ein Arbeiter in einem Schweinfurter Großbetrieb am Montag der vergangenen Woche lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte, ist der 50-Jährige genau eine Woche später im Krankenhaus gestorben.

Wie bereits berichtet, hatten in dem Firmengebäude in der Georg-Schäfer-Straße gegen 9.30 Uhr mehrere Brandmeldeschleifen ausgelöst, ohne dass ein Brand feststellbar war. Von den sieben Personen, die sich in dem betreffenden Gebäudeabschnitt aufgehalten hatten, um dort Elektroinstallation und Malerarbeiten durchzuführen, kamen sechs rechtzeitig ins Freie. Der 50-Jährige wurde dann von Feuerwehrleuten bewusstlos am Boden liegend aufgefunden. Der Mann aus dem Landkreis Würzburg wurde reanimiert und in lebensbedrohlichem Zustand in eine Klinik eingeliefert. Warum es der Mann nicht wie seine Arbeitskollegen rechtzeitig ins Freie schaffte, steht ebenfalls noch nicht fest.

Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen. Jetzt geht es vor allem um die Frage, warum die Brandmeldeanlage und damit gleichzeitig auch die CO²-Löschanlageausgelöst hatten. In der kommenden Woche wird ein Sachverständiger die Arbeit der Kriminalpolizei Schweinfurt unterstützen. In die laufenden Ermittlungen wurde neben der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet. pol