Wendelstein
Suche nach Unfall

Auto im Graben, Fahrer unauffindbar: Aus Auto geschleudert? Suche in Franken mit unmöglichem Ende

Am Samstag war die Nacht in Wendelstein schnell beendet: Kurz vor 4 Uhr wurde ein Autounfall gemeldet. Das Fahrzeug lag im Straßengraben. Doch wo war der Fahrer?
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Bei Wendelstein im Kreis Roth löste ein fahrerloses Auto im Straßengraben einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk aus. Weil von Insassen jede Spur fehlte, wurde eine großeingeleitete Suchmaßnahme eingeleitet. Symbolfoto: Andreas Rosar/dpa
Bei Wendelstein im Kreis Roth löste ein fahrerloses Auto im Straßengraben einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk aus. Weil von Insassen jede Spur fehlte, wurde eine großeingeleitete Suchmaßnahme eingeleitet. Symbolfoto: Andreas Rosar/dpa

Großeinsatz am frühen Samstagmorgen bei Wendelstein - Auto liegt im Graben, vom Fahrer fehlt jede Spur: Im mittelfränkischen Wendelstein war die Nacht von Freitag auf Samstag (19. Oktober 2019) schnell vorbei. Um 3.51 Uhr wurde der Polizei ein Auto im Straßengraben gemeldet. Kein Mensch war in der Nähe. Wurde der Fahrer beim Unfall aus dem Auto geschleudert? Im Gespräch mit inFranken.de klärt das Polizeipräsidium Mittelfranken auf.

Auto liegt nach Unfall im Straßengraben

Nachdem weit und breit um das Unfallauto kein Mensch zu sehen war, startete die Polizei sofort Suchmaßnahmen. Routinemäßig ging man vom Schlimmsten aus. Also davon, dass Insassen durch den Unfall aus dem Auto geschleudert wurde.

Gegen 4.09 Uhr wurden mehrere Feuerwehren zum Unfallort gerufen. So auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang. Sie berichten über den Einsatz auf ihrer Facebook-Seite.

Zweistündige Suche unter Flutlicht

Die Feuerwehren und später auch das Technische Hilfswerk Roth sollten die Unfallstelle weiträumig ausleuchten. "Hierbei konzentrierte man sich auf das Industriegebiet Wendelstein sowie die nahegelegenen landwirtschaftlichen Flächen und Waldgebiete.", schreibt die FFW Röthenbach auf Facebook.

Gut zwei Stunden lang dauerte die Suche nach dem Fahrer oder anderen Insassen des Unfallautos. Letztenendes sei alles halb so wild gewesen, so ein Sprecher der Einsatzzentrale der Polizei in Mittelfranken gegenüber inFranken.de. Der Fahrer sei, so heißt es weiter, plötzlich in einer Polizeidienststelle gestanden. Ein Anruf und die Meldung, dass er einen Unfall gehabt habe, hätte ausgereicht, so die Polizei. Erst gegen 6 Uhr konnte die umfangreiche Suche beendet werden.

Genauere Angaben zum Fahrer und zum Unfallhergang machte die Polizei nicht.

In lediglich 20 Kilometern Entfernung endete ein Unfall am Samstagnachmittag tödlich: In Rohr ist ein 17-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen.

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