Georgensgmünd
Vier Menschen tot

Unfall-Drama in Franken: Wann kommt das Gutachten? So geht es dem Vater

Nach dem schweren Unfall auf der B2 bei Wernsbach, bei dem ein Transporter in das Auto einer fünfköpfigen Familie fuhr, ist die Unfallursache weiterhin ungeklärt - zumindest bis das Gutachten vorliegt.
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  • Tragischer Unfall mit vier Toten auf B2
  • Mutter stirbt bereits am Unfallort
  • Ihre drei kleinen Kinder sterben im Krankenhaus
  • Der Familienvater ist weiterhin in kritischem Zustand
  • Gutachten zur Unfallursache nicht vor nächster Woche

Update, 08.01.2020, 13.31 Uhr: Unfallursache weiter ungeklärt - wann kommt das Gutachten?

Bei dem Unfall auf der B2, bei dem eine Mutter und ihre drei Kinder umgekommen sind, ist die Unfallursache weiterhin unbekannt. Wie die Polizeiinspektion Mittelfranken mitteilte, müsse man das Gutachten abwarten. Doch vor nächster Woche sei nicht damit zu rechnen, sagte ein Polizeisprecher gegenüber inFranken.de.

Auch die Befragung des 19-jährigen Transporter-Fahrers, der aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem Auto mit der Familie zusammenstieß, ist zur Zeit noch nicht möglich.

Der Zustand des ebenfalls im Unfallauto verletzten Vaters sei zwar relativ stabil, aber noch immer kritisch, teilte die Polizei mit.

Update, 07.01.2020, 17.06 Uhr: Vierjähriges Kind nun auch verstorben

Ein 19-jähriger Transporter-Fahrer fuhr aus noch immer ungeklärter Ursache am Sonntagabend (5. Januar) auf der B2 bei Wernsbach frontal in den Wagen einer fünfköpfigen Familie. Inzwischen kamen vier Menschen - die Mutter sowie ihre drei Kinder - ums Leben. Während die 35-jährige Mutter, die am Steuer saß, noch am Unfallort ums Leben kam, starben zwei ihrer Kinder (9 und 12 Jahre alt) in der ersten Nacht im Krankenhaus.

Ein 19-jähriger Transporter-Fahrer fuhr aus noch immer ungeklärter Ursache am Sonntagabend (5. Januar) auf der B2 bei Wernsbach frontal in den Wagen einer fünfköpfigen Familie. Inzwischen kamen vier Menschen - die Mutter sowie ihre drei Kinder - ums Leben. Während die 35-jährige Mutter, die am Steuer saß, noch am Unfallort ums Leben kam, starben zwei ihrer Kinder (9 und 12 Jahre alt) in der ersten Nacht im Krankenhaus.

Wie die Polizei berichtet, verlor nun auch das vierjährige Kind der Toten sein Leben. Das Mädchen schwebte seit dem Unfall in Lebensgefahr und verstarb zwei Tage später im Krankenhaus. Der Familienvater, der ebenfalls mit im Auto unterwegs war, ist noch immer in einem kritischen Zustand, wenn auch stabil. Das berichtet die Polizei am Dienstagabend.

Update, 06.01.2020, 8 Uhr: Zwei Kinder sterben nach Unfall auf B2 im Krankenhaus

Es gibt Neuigkeiten zum schweren Unfall auf der B2 bei Wernsbach am Sonntag (5. Januar 2020): Zwei der drei am Unfall beteiligten Kinder sind in der Nacht im Krankenhaus gestorben. Dabei handelt es sich um den zwölfjährigen Jungen und das neunjährige Mädchen. Das sagte ein Sprecher der Polizei zu inFranken.de.

Das dritte Kind (4) schwebt "in akuter Lebensgefahr" und liegt weiterhin im Klinikum, wie der Sprecher erklärte. Die verstorbene Mutter saß am Steuer, als sich der Unfall ereignete. Die Polizei korrigierte diese Angabe: Am Sonntagabend hieß es zunächst, dass der Vater gefahren sei. Der Vater selbst, befindet sich wie die Vierjährige ebenfalls in einem "äußerst kritischen" Gesundheitszustand.

Erstmeldung, 06.01.2020: Tödlicher Unfall auf B2 bei Wernsbach

Eine Mutter verlor am Sonntagabend (5. Januar 2020) ihr Leben. Auf der B2 bei Wernsbach (Georgensgmünd) geriet ein 19-Jähriger gegen 17.30 Uhr in den Gegenverkehr und krachte mit seinem Transporter frontal mit dem Wagen der fünfköpfigen Familie zusammen, berichtet die Polizei.

Die schreckliche Folge: Die Mutter starb, ihr Ehemann und die drei Kinder schweben noch am Sonntagabend in Lebensgefahr. Die Kinder, zwei Mädchen und ein Junge, sind zwischen vier und zwölf Jahre alt. Auf dem Weg ins Krankenhaus mussten sie reanimiert werden.

Der 19-jährige Fahrer des Transporters sowie seine 17-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht.

Unfall auf B2 bei Wernsbach: Notfallseelsorger kümmern sich um Ersthelfer und Einsatzkräfte

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Großaufgebot von rund 100 Einsatzkräften waren vor Ort, darunter circa zehn Rettungswagen. Notfallseelsorger und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams übernahmen die Betreuung der Ersthelfer sowie der Einsatzkräfte.

B2 bei Wernsbach: Bundesstraße nach Frontalcrash komplett gesperrt

Noch am späten Sonntagabend ist die B2 komplett gesperrt. Die Polizei ist derzeit noch mit der Unfallaufnahme betraut, erklärt die Polizei um 22.40 Uhr. Ein Sachverständiger wurde gerufen. Noch ist unklar, wieso der 19-Jährige in den Gegenverkehr geraten ist.

Autofahrern wird geraten, den Unfallort bei Wernsbach (Georgensgmünd) im Kreis Roth großräumig zu umfahren.

sts/tu

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