Hilpoltstein
Autobahn-Unfall

A9: Toyota schleudert gegen Lkw - Frau schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz

Zu einem schweren Unfall auf der A9 in Mittelfranken ist es am Dienstagnachmittag gekommen. Ein Frau erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen werden.
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Schwerer Unfall auf der A9 in Mittelfranken: Ein Toyota wurde von einem Ford gerammt und schleuderte deshalb in einem Lkw. Symbolfoto: Benjamin Nolte/dpa-tmn
Schwerer Unfall auf der A9 in Mittelfranken: Ein Toyota wurde von einem Ford gerammt und schleuderte deshalb in einem Lkw. Symbolfoto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Rettungshubschrauber auf A9 im Einsatz: Am Dienstagnachmittag, 14. August 2019, ereignete sich auf der A9 in Mittelfranken in Richtung Berlin ein Auffahrunfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. Dies meldet die Verkehrspolizei Feucht am Mittwoch. Der Verursacher eines schweren Unfalls auf einer Autobahn in Franken stand vor kurzem vor Gericht.

Schwerer Unfall auf der A9: Toyota von Ford gerammt und in Lkw geschleudert

Um 14.40 Uhr befuhr ein Rentner zwischen Hilpoltstein und Allersberg (jeweils Kreis Roth) mit seinem Toyota die mittlere Spur und musste verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 20-jährige Ford-Fahrer aus Baden-Württemberg reagierte darauf zu spät und fuhr auf den Toyota auf. Durch den Aufprall abgewiesen wurde der Toyota gegen einen auf der rechten Spur fahrenden Lkw geschleudert.

Die 51-jährige Beifahrerin im Toyota zog sich schwere Verletzungen im Halswirbelbereich zu und wurde mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum Nürnberg-Süd geflogen. Der Unfallverursacher erlitt einen Schock. Seine Beifahrerin sowie der Rentner kamen zum Glück mit leichten Verletzungen davon, wobei alle in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden.

Die Feuerwehr Hilpoltstein war am Unfallort im Einsatz und unterstützte bei der Bergung und Absperrung. Für die Dauer von zirka 1,5 Stunden war die A9 im Bereich der Unfallstelle nur auf der linken Spur befahrbar. Der entstandene Sachschaden beträgt knapp 30.000 Euro.

Am gleichen Tag kam es unweit der Unfallstelle zu einem kuriosen Drogentest an der A9. Ein Mann wollte die Polizisten mit Toiletten-Wasser austricksen.

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