Georgensgmünd
Verfolgungsjagd

Aus Angst vor Polizeikontrolle: Mofafahrer (16) mit wilder Flucht durch den Landkreis Roth

In der Nacht auf Donnerstag hat sich eine Polizeistreife eine wilde Verfolgungsjagd mit einem 16-jährigen Mofafahrer geliefert. Der Jugendliche aus dem Landkreis Roth in Mittelfranken hatte offenbar Angst vor einer Polizeikontrolle.
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In der Nacht auf Donnerstag verfolgte die Polizei einen flüchtigen Mofafahrer im Kreis Bamberg. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa
In der Nacht auf Donnerstag verfolgte die Polizei einen flüchtigen Mofafahrer im Kreis Bamberg. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

In der Nacht auf Donnerstag (23.10.2019) hat sich ein Mofafahrer bei Georgensgmünd im Landkreis Roth der Kontrolle durch eine Polizeistreife der Inspektion Roth entzogen. Während der Flucht des Jugendlichen kam es unter anderem zur Kollision mit dem Streifenwagen der beiden Beamten.

Wie die Polizei mitteilt, war der 16-jährige Mofafahrer den Polizisten gegen 23.45 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Georgensgmünd und dem Ortsteil Rittersbach aufgefallen. Da das Mofa nach Einschätzung der Beamten viel zu schnell unterwegs war, sollte der Jugendliche einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Allerdings ergriff der 16-Jährige daraufhin die Flucht. Er überquerte mit seinem Mofa kurzerhand den Grünstreifen und fuhr auf dem parallel verlaufenden Radweg zurück in Richtung Georgensgmünd.

Wilde Flucht per Mofa

In Georgensgmünd setzte der Mofafahrer seine Flucht fort. Für seine riskanten Fahrmanöver nutzte der 16-Jährige sowohl die Fahrbahn als auch den Gehweg, wodurch es auch zu einer Kollision mit dem Streifenwagen kam. Obendrein beleidigte der fliehende Mofafahrer die Beamten durch das Zeigen des ausgestreckten Mittelfingers. Ihm gelang es sogar, den Streifenwagen vorübergehend abzuhängen, indem er mit dem Mofa eine enge Gasse durchfuhr.

Im Rahmen der Fahndung konnten die eingesetzten Polizisten jedoch die Wohnadresse des flüchtigen 16-Jährigen ermitteln und diesen kurz darauf dort antreffen. In unmittelbarer Nähe fanden die Polizeibeamten schließlich auch das betroffene Mofa, in dessen Helmfach sich ein Plastiktütchen mit Marihuana befand. Sowohl das mutmaßlich getunte Mofa als auch das Tütchen mit dem Rauschgift wurden beschlagnahmt.

Die Beamten übergaben den 16-jährigen Tatverdächtigen im Anschluss an seine Festnahme in die Obhut seiner Eltern. Er muss sich unter anderem wegen Unfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung sowie einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

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