Großbardorf
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TSV Großbardorf bleibt dank Sieg ganz oben

Der TSV Großbardorf marschiert in der Bayernliga. Warum, analysierte Trainer André Betz.
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Der TSV Großbardorf marschiert in der Bayernliga Nord. Schmitt
Der TSV Großbardorf marschiert in der Bayernliga Nord. Schmitt

DJK Gebenbach - TSV Großbardorf 1:2 (1:1). Tore:0:1 Adrian Reith (12.),1:1 Fabio Pirner (39.), 1:2 André Rieß (65.).

Der TSV Großbardorf lässt sich in der Bayernliga auch nicht vom letztjährigen Vizemeister aufhalten. "Es war ein Spitzenspiel auf einem Top-Niveau. Unser Sieg war verdient, da wir ein Quäntchen besser und vor allem effektiver waren", sagte Trainer André Betz hinterher.

Vom Anpfiff weg merkte man den Grabfeld-Galliern das Selbstvertrauen an. "Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren in den ersten 20 bis 25 Minuten das bessere Team. Vor allem unser schnelles Umschaltspiel hat gut geklappt."

Nach einem Ballgewinn führte das zur Führung. André Rieß spielte den Ball sofort in die Tiefe und der schnelle Adrian Reith umkurvte DJK-Schlussmann Michael Nitzbon.

Danach fingen sich die Hausherren, erspielten sich Chancen. TSV-Torhüter Julian Schneider verhinderte den Ausgleich, als er in mehreren 1:1-Situationen seine tolle Form bestätigte. So in der 25. Minute, als er glanzvoll gegen André Klahn rettete. Machtlos war er beim Ausgleich, den Fabio Pirner per Freistoß aus 35 Metern in den Winkel setzte. "Das 1:1 zur Pause war nicht unverdient", urteilte Betz.

In der zweiten Halbzeit änderte Betz sein Spielsystem etwas. "Wir wollten die Platzherren weg von unserem Tor halten und standen deshalb etwas höher." Das fruchtete, denn die DJK kam zu keiner nennenswerten Torchance. Im Gegensatz zu den Grabfeldern. Aber Simon Snaschel setzte seinen Kopfball nach einer Schönwiesner-Flanke zu hoch an.

Doch dann bediente Björn Schönwiesner, der im zentralen Mittelfeld agierte, auf der linken Seite André Rieß, der nach innen zog und aus gut 20 Metern mit starkem rechten Fuß abzog, unhaltbar für Nitzbon genau im oberen Winkel.

In der letzten Viertelstunde stürmte Gebenbach. So ergaben sich Konter für die Gäste, die sie aber nicht gut zu Ende spielten. Dennoch blieb es dank Julian Schneider beim 2:1. Sensationell, wie er in der 84. einen Kopfball aus fünf Metern um den Pfosten drehte. "Mein erster Weg nach dem Abpfiff ging zu ihm. Das war eine Wahnsinns-Rettungstat", so Betz.

Großbardorf: Schneider - Müller, Reitstetter, Hölderle, Poznic - Piecha, Schönwiesner - Reith, Zehe (89. Illig), Rieß (80. Fleischer) - Snaschel (75. Dinkel). gmad

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