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Im Rhön-Grabfeld-Derby gilt Aubstadt als Favorit

Der TSV Großbardorf und der TSV Aubstadt kämpfen um den prestigeträchtigen Titel "Bestes Fußballteam" im Rhön-Grabfeld-Kreis.
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Stefan Piecha (Zweiter von rechts) und Julian Grell (links daneben) kennen für das Grabfeldderby nur ein Ziel. Ein Sieg muss her. Rudi Dümpert
Stefan Piecha (Zweiter von rechts) und Julian Grell (links daneben) kennen für das Grabfeldderby nur ein Ziel. Ein Sieg muss her. Rudi Dümpert

TSV Großbardorf - TSV Aubstadt (Samstag, 16 Uhr) Es ist das Duell um die ewig junge Frage: Wer ist der Beste im Landkreis Rhön-Grabfeld? Und es ist das Duell des Derby-Frischlings gegen den alten Derby-Hasen. Oder kurz: TSV Großbardorf gegen TSV Aubstadt.

Für Großbardorfs Coach André Betz ist es erst das zweite Derby an der Seitenlinie, während auf der anderen Seite Josef Francic auf diesem Gebiet schon sehr erfahren ist. In der abgelaufenen Saison setzte sich jeweils die Auswärtsmannschaft durch: Großbardorf in Aubstadt mit 1:0, Aubstadt in Großbardorf mit 4:2. Insgesamt ist die Aubstädter Bilanz in der Bayernliga seit der Saison 2012/13 in 15 ausgetragenen Spielen mit sieben Siegen und drei Unentschieden etwas besser. Die Bardorfer gewannen fünf Mal.

Beide Trainer haben eine hohe Meinung vom Derby-Gegner. "Aubstadt hat große individuelle Klasse in seinen Reihen. In der Elf stehen klasse Kicker, die ein Spiel allein entscheiden können", lobt Betz. Francic kontert: "Die Großbardorfer fighten bis zur letzten Sekunde und stehen hinten meist sehr gut. Sie besitzen außerdem einen erfahrenen Trainerstab, der immer für taktische Überraschungen gut ist."

In einer Hinsicht sind sich beide einig: Sie erwarten ein spannendes, emotionsgeladenes und interessantes Match, das hart umkämpft sein wird. "Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer sollen ein gutes Match sehen", hofft Francic. "Beide Teams wollen in diesem Derby ihre bestmögliche Leistung abrufen, da jeder unbedingt gewinnen will. Das merkt man schon im Training. Alle meine Spieler und auch ich freuen uns darauf. Wir werden die Partie wie jedes andere Spiel angehen, denn auch ein Derby geht bei 0:0 los", stellt Betz fest.

Für Francic und auch Betz stehen die Aussichten, das Derby zu gewinnen, bei 50:50. "Für mich geht Aubstadt als Favorit in die Partie. Aber nicht immer siegt der Favorit in einem Derby", zeigt sich der Großbardorfer Coach optimistisch. Sein Gegenüber will "auf keinen Fall verlieren. Mit einem 1:0 wäre ich sehr zufrieden."

"Wir sind sicher der Favorit in dieser Partie", blickt Julian Grell, Kapitän des TSV Aubstadt, voraus. Laut seinem Counterpart Stefan Piecha "brauchen wir einen guten Tag, um etwas zu erben. Wir wissen um die Stärke der Gäste. Ich hoffe und bin auch überzeugt davon, dass wir alles in die Waagschale werfen und um jeden Zentimeter Rasen kämpfen werden, um die Punkte in Großbardorf zu behalten."

Josef Francic kann wieder auf Julius Benkenstein, Max Schebak und Daniel Fürst zurückgreifen. Fraglich bei den Gästen ist nur der Einsatz von Michael Dellinger. Auf keinen Fall wird der kürzlich operierte Mittelfeldstratege Jens Trunk auflaufen. "Er wird in diesem Jahr nicht mehr spielen können."

Nicht ganz so gut sieht es personell für Betz aus. Er muss weiterhin auf Lukas Illig und Pascal Stahl verzichten. Fraglich ist zudem, ob Innenverteidiger Marcel Hölderle mitwirken kann. Auch ein möglicher Einsatz von Mert Topuz ist noch nicht sicher. Eine Option ist hingegen wieder Lukas Dinkel, der seine Verletzung auskuriert hat.

Rein tabellarisch gesehen hat Aubstadt derzeit die Nase vorn. Das Team von Trainer Josef Francic belegt Platz drei mit 29 Punkten, während der Gastgeber, die Mannschaft von André Betz, auf dem sechsten Platz mit 24 Zählern steht. Allerdings haben die Hausherren auch noch ein Match in der Hinterhand.

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