Großbardorf
Fußball Bayernliga

Großbardorfer Pech mit einer Prise Unvermögen

Die Grabfeld-Gallier nutzen ihre Chancen nicht und verlieren gegen Gebenbach.
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Die Niederlage gegen Tabellenführer DJK Gebenbach wird die Großbardorfer Grabfeld-Gallier (von links Stefan Piecha, Filip Lijesnic und Marcel Hölderle) nicht dauerhaft umwerfen. Anand Anders
Die Niederlage gegen Tabellenführer DJK Gebenbach wird die Großbardorfer Grabfeld-Gallier (von links Stefan Piecha, Filip Lijesnic und Marcel Hölderle) nicht dauerhaft umwerfen. Anand Anders

TSV Großbardorf - DJK Gebenbach 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Kai Hempel (35.). Bes. Vorkommnis: Julian Schneider (Großbardorf) hält Foulelfmeter von Nico Becker (90. + 1).

Auch der TSV Großbardorf konnte den Tabellenführer der Bayernliga Nord nicht stoppen. Die Oberpfälzer errangen ihren achten Sieg in Folge. Mit seiner Aussage, nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft habe gewonnen", fand TSV-Coach André Betz wenig Zustimmung bei seinem Gegenüber Faruk Maloku, der den Erfolg seiner Mannschaft als "nicht unverdient" bezeichnete. Die erste gute Gelegenheit hatten aber die Gastgeber: Nach einem weiten Ball tauchte Simon Snaschel mutterseelenallein vor DJK-Schlussmann Michael Nitzbon auf, aber der Abschluss aus 14 Metern war nicht platziert genug. Besser machten es die Gebenbacher durch Kai Hempel: Nach einem Freistoß landete das Leder beim freistehenden DJK-Kapitän, der mit einem Heber TSV-Keeper Julian Schneider überwand. "Bei diesem Treffer hatte ich keine Abwehrchance, denn ich bin überzeugt, dass er eigentlich flanken wollte. Zudem dachte ich, dass der Ball drüber gehen würde, aber er senkte sich genau hinten in den Winkel", beschrieb Schneider diese spielentscheidende Szene.

Mit dem Ziel, das 1:1 zu machen, kamen die Hausherren auf den Platz zurück. Nach einer Stunde wäre fast das 0:2 gefallen, aber Nico Becker traf nach einem schnellen Konter und dem Zuspiel von Konstantin Keilholz das TSV-Gehäuse nicht. Nach einem 20-Meter-Knaller von Dominik Zehe, den Nitzbon per Faustabwehr entschärfte, hätte wiederum Becker für die Entscheidung sorgen müssen, aber er scheiterte im Duell mit Schneider. Fünf Minuten vor dem Abpfiff bot sich Simon Snaschel die Großchance zum Ausgleich, aber das Leder strich knapp am Pfosten vorbei.

In der fünfminütigen Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Marx nach einem Foul von Mert Topuz an Timo Kohler berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt, doch Julian Schneider tauchte blitzschnell ab und hielt. Dennoch blieb es bei der für Schneider "ärgerlichen Niederlage. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, vor allem nach dem Wechsel. Leider hat dieses blöde Tor das Spiel entschieden. Vorne hat in einigen Situationen das Glück gefehlt." Von einer überflüssigen Niederlage sprach auch Innenverteidiger Marcel Hölderle. "So ein Gegentor darf nicht passieren. Das war viel zu einfach. Nach der Pause haben wir alles rausgehauen und uns auch etliche Chancen erarbeitet, aber leider nicht getroffen." Großbardorf: Schneider - Zang (80. Röder), Topuz, Hölderle, Heusinger - Piecha, Mangold (73. Lijesnic) - Rieß (66. Dietz), Zehe, Schönwiesner - Snaschel.



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