Großbardorf
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Großbardorf kämpft um den Anschluss

Nach dem Derby-Unentschieden gegen Aubstadt heißt der Bayernliga-Alltag nun SpVgg Ansbach. Dabei steht ein besonderer Spieler im Kader.
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Tobias Fleischer (rechts) möchte mit dem TSV Großbardorf im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SpVgg Ansbach dreifach punkten und den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Anand Anders
Tobias Fleischer (rechts) möchte mit dem TSV Großbardorf im letzten Heimspiel des Jahres gegen die SpVgg Ansbach dreifach punkten und den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Anand Anders

TSV Großbardorf - SpVgg Ansbach (Samstag, 14 Uhr) Am Samstag geht es in der Großbardorfer Bioenergie-Arena letztmals in diesem Jahr um Bayernliga-Punkte. Mit einem Dreier gegen Ansbach wollen die Grabfeld-Gallier ihren vierten Tabellenplatz untermauern.

Dass die Mittelfranken gefährlich sind, beweist ein Blick auf die vergangenen Spiele. Die Spielvereinigung verlor keines ihrer letzten sieben Partien (drei Siege, vier Unentschieden) und besitzt mit 46 erzielten Treffern die drittbeste Offensive der Liga. Zudem belegen Sven Landshuter und Lukas Schmidt mit jeweils zwölf Toren den dritten Platz in der Torjägerliste. Auch Tom Abadjiev und Patrick Kroiß zeigten sich mit jeweils sieben Toren als treffsicher. Vorne Hui, hinten aber des öfteren Pfui. Denn den 46 geschossenen Toren stehen 46 Gegentreffer gegenüber. Zehn davon kassierten die Ansbacher in ihren drei letzten Spielen (2:2 in Seligenporten, 5:5 gegen Forchheim und 3:3 in Erlangen-Bruck).

Großbardorfs Trainer André Betz warnt indes seine Schützlinge vor der Offensivpower der Gäste. "Ansbach ist eine offensiv stark besetzte Mannschaft, die unheimlich viel Qualität in ihren vorderen Reihen hat. Mit Hasselmeier haben sie den Kopf der Mannschaft, der die gefährlichen Spitzen immer wieder in Szene setzt. Wir wollen aber auf jeden Fall unser letztes Heimspiel in diesem Jahr gewinnen, um weiter Punkte zu sammeln. Da gilt es nochmals maximale Konzentration und Siegeswillen zu zeigen."

Den letzten möglichen Heimdreier möchte auch Tobias Fleischer einfahren, der gegen die Mittelfranken wieder im Kader der Grabfelder steht. Der 21-jährige BWL- und Sportmanagement-Student kann nicht immer die Grabfelder in den Spielen unterstützen, da er ein halbjähriges Praxissemester bei Bayern München absolviert.

"Ich bin großer Bayernfan und habe mich deshalb dort beworben und wurde zum Glück genommen. Ich bin für die digitale Kommunikation und Medien im Rahmen des Kids-Clubs, der schon 47000 Mitglieder hat, zuständig. Zu meinen Aufgaben gehören das Mitgliedermanagement, die Organisation und die Durchführung von Veranstaltungen und redaktionelle Aufgaben. Das macht sehr viel Spaß", erzählt Fleischer, der vor der Runde von der aufgelösten U 23 des FC 05 Schweinfurt ins Grabfeld wechselte.

Der Stürmer, der bisher einmal einnetzte, ist optimistisch, dass die Punkte beim TSV bleiben. "Wir müssen hinten kompakt und sicher stehen, denn nach vorne sind wir immer für den einen oder anderen Treffer gut." Daneben hofft er, dass er wieder Einsatzzeit durch eine Einwechslung bekommt. "Vielleicht gelingt mir dann mein zweiter Saisontreffer." Während Fleischer mitwirken kann, muss Betz aber auf Mert Topuz (beruflich) und Pascal Stahl (immer noch verletzt) verzichten.

Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Andre Rieß und Lukas Dinkel (beide muskuläre Probleme). Nach ersten Gehversuchen in der U 23 nach langer Verletzungszeit stehen Lukas Illig und Maximilian Mosandl hingegen wieder im Kader. Wie es in Großbardorf schon lange Tradition ist, gibt es für die treuen Anhänger des TSV nach dem letzten Heimspiel wieder kostenlos Glühwein mit Christstollen und Lebkuchen.mad

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