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Großbardorf ist hinter Erwartungen geblieben

Der Anfang soll gegen Sand gemacht werden: Die Rückrunde kann für Großbardorf nur besser werden
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Mannschaftsführer Stefan Piecha (im Bild) und der TSV Großbardorf wollen nach einer enttäuschenden Vorrunde zum Rückrunden-Auftakt den FC Sand in die Knie zwingen.  Anand Anders
Mannschaftsführer Stefan Piecha (im Bild) und der TSV Großbardorf wollen nach einer enttäuschenden Vorrunde zum Rückrunden-Auftakt den FC Sand in die Knie zwingen. Anand Anders

TSV Großbardorf - FC Sand (Sonntag, 11 Uhr)

Der TSV Großbardorf hat sein Saisonziel "oben mitspielen" in der Vorrunde verfehlt. Mit 13 und 14 Punkten ist der Rückstand zum Führungsduo beträchtlich; das Polster zum ersten Abstiegs-Relegationsplatz beträgt nur acht Punkte. Das hätte, nach dem Traumstart der Grabfeld-Gallier mit vier Siegen in den ersten vier Spielen keiner erwartet. Es folgten nur elf Zählern aus zwölf Spielen.

Auf die Frage nach den Ursachen hat TSV-Coach André Betz Erklärungen parat: "Das große Manko waren zu viele Gegentreffer, meist durch individuelle Fehler verursacht. Gegentore kosten Punkte." Mit 32 Gegentreffern haben die Bardorfer die sechstschlechteste Defensive der Liga. Auch die fehlende Konstanz kostete Punkte. Auf die gute Vorstellung beim Sieg gegen Vilzing folgte beispielsweise eine schwache Leistung beim 1:1 bei Schlusslicht Kahl und eine indiskutable zweite Halbzeit gegen den TSV Abtswind.

Piecha findet keine Erklärung

Die Angst, jetzt Richtung Relegationsplatz abzurutschen, hat Mannschaftskapitän Stefan Piecha nicht. Obwohl er nach dem Traumstart in die Runde auch mehr erwartet hatte. "Nach unserer ersten Niederlage in Erlangen und dem darauffolgenden Pokalsieg beim gleichen Gegner hatte ich gehofft, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Doch es kam ganz anders. Wir kassierten viele Gegentore und brachten keine Konstanz mehr in unsere Leistungen. Gute Phasen wechselten mit schwachen ab.

Das reicht auf Dauer nicht." Laut Piecha "müssen wir gegen Sand einen neuen Anlauf nehmen, um wieder in die Spur kommen und bis zur Winterpause noch Punkte holen. Wir müssen geschlossen auftreten und alle an einem Strang ziehen." Dass Björn Schönwiesner fehlt, lassen Trainer und Kapitän nicht gelten. "Klar kann man Björn nicht eins zu eins ersetzen, aber wir haben auch ohne ihn genug Qualität im Kader", sagt Piecha.

Mehr Zielstrebigkeit

Für das Oktoberfest-Frühschoppen-Derby, deshalb der Anpfiff am Sonntagvormittag um 11 Uhr, fordert Betz, dass seine Spieler die Zweikämpfe annehmen und engagiert an die Sache herangehen. "Wir müssen das Match wie ein Finale sehen und dieses unter allen Umständen für uns entscheiden. Dazu brauchen wir Zielstrebigkeit sowohl in der Offensive als auch in der Defensive."

Beide erwarten ein körperbetontes Kampfspiel. "Wir müssen in dieser Partie, in der viel über Kampf gegen diesen unangenehmen Gegner gehen wird, zeigen, dass wir Tore schießen wollen und zeigen, dass wir Herr im Hause sind, fordert Piecha. Verzichten muss Betz auf André Rieß und Dominik Zehe (beide Muskelfaserriss). gmad

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