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Der TSV Aubstadt findet Meister in Türkgücü

Der TSV Aubstadt startete unerwartet gut in die Saison. Doch jetzt fanden die Grabfelder ihren Meister.
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Kasim Rahibic (Mitte) wird in dieser Szene von Timo Pitter (links) und Michael Kraus gedoppelt. Foto: Rudi Dümpert
Kasim Rahibic (Mitte) wird in dieser Szene von Timo Pitter (links) und Michael Kraus gedoppelt. Foto: Rudi Dümpert

TSV Aubstadt - SV Türkgücü München 1:3 (1:1). Tore: 1:0 Ingo Feser (16., Foulelfmeter), 1:1 Michael Zant (21.), 1:2 Marco Holz (76.), 1:3 Kasim Rabihic (82., Foulelfmeter). Im sechsten Heimspiel hat es Aufsteiger Aubstadt erwischt. Entzaubert wurde der TSV von einer Mannschaft, die die Dritte Liga anstrebt. Was der SV Türkgücü München bei seinem 3:1 (1:1) anbot, war keine Lehrstunde, aber einige Lehrminuten.

"Man darf gegen die verlieren", sagte TSV-Trainer Josef Francic, "aber nicht so, weil ein Unentschieden möglich war." Er hat das alles viel kritischer wohl gesehen als die meisten der 945 zahlenden Zuschauer. Aubstadt ging wieder an seine Grenzen, die vom hohen Tempo und der Physis her eben enger gesteckt waren als die der Münchener.

Aubstadt geht das Tempo mit

So kaputt, wie Francic sie bis zu ihrem Führungstreffer gesehen hatte, waren sie wahrscheinlich nicht, hatten vielleicht kurz das Tempo rausgenommen, um zum Schlussangriff zu blasen. Der mit der Einwechslung des siebenfachen Torschützen Patrick Hasenhüttl angekündigt war. Die Aubstädter Amateure waren gezwungen, das Tempo der Profis mitzugehen und darauf zu hoffen, dass die Kräfte reichen oder der Gegner auch nachlassen würde, was aber nie eintraf.

Die erste Druckwelle traten die Gäste los, die erste Torchance aber hatte Martin Thomann (7.), scheiterte am Tormann Flückiger. Dann schlug TSV-Keeper Nico Purtscher einen weiten Abschlag bis an den gegnerischen Strafraum zur neuen Sturmspitze Michael Dellinger, der in die Box eindrang und gefoult wurde. Den Elfer verwandelte Ingo Feser.

Schon fünf Minuten später war die Führung Geschichte. Einen Eckball rammte Michael Zant mit dem Kopf ins Tor; es war nicht zu verteidigen bei dem Anlauf und der Sprungkraft des 1,95-m-Riesen. Einen zweiten möglichen Elfer verkniff sich der tadellose Schiedsrichter Pflaum, als Dellinger im Strafraum von Haas umgerammt wurde.

Nach dem Seitenwechsel prüfte Timo Pitter nach einem gewonnenen Laufduell mit Velagic den Gästekeeper. Dann brachte Trainer Reiner Maurer Hasenhüttl ins Spiel. Beide Mannschaften hatten Druckphasen, Türkgücü die längeren. Die Hausherren hätten in Führung gehen müssen, als Martin Thomanns Seitfallzieher (73.) nach einem abgewehrten Trunk-Freistoß neben den Pfosten ging. Und noch einmal Thomann (75.), dessen Schuss Flückiger aus der Ecke pflückte.

Seinen Meister gefunden

Torchancen kamen bei der anschließenden Türkgücü-Offensiv-Phase nicht zustande. Aber der Lauf des Patrick Hasenhüttl, der im richtigen Moment zu Marco Holz ablegte. Torwart Purtscher verletzte sich bei der Abwehr und wurde von Mack ersetzt. Wenig später gab es den Elfmeter, bei dem Kasim Rabihic Mack keine Chance ließ. Aubstadt: Purtscher (79. Mack) - Volkmuth, Grader, Benkenstein, Feser - Trunk, Müller - Pitter (74. Behr), Kraus (74. Schebak), Thomann - Dellinger.

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