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Großbardorf
Fussball

Bei Großbardorf stimmte das Ergebnis nicht

Drei Spiele hintereinander verlor der TSV Großbardorf nicht. Warum es ihn diesmal erwischte.
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SC Eltersdorf - TSV Großbardorf 4:1 (2:0). Tore: 1:0 Sebastian Schäferlein (5., Foulelfmeter), 2:0 Dickson Abiama (17.), 2:1 Adrian Reith (49.), 3:1 Said (82.), 4:1 Wartenfelser (84.). Nach drei Spielen ohne Negativerlebnis setzte es für den TSV Großbardorf wieder eine Niederlage. Doch das 4:1 täuscht über den Spielverlauf hinweg. Der TSV hielt in einem hochklassigen Match ab der 15. Minute gut mit und hatte in der ersten Halbzeit durchaus die Möglichkeit, das eine oder andere Tor zu erzielen.

"Wir hatten drei bis vier Hochkaräter, aber das Leder wollte einfach nicht ins Tor", berichtete Trainer André Betz. Die klarsten Chancen hatten Simon Snaschel nach einem tollen Piecha-Zuspiel, Dominik Zehe, dessen Schuss am Pfosten landete, und Markus Kirchner, dessen Kopfball nach einer Ecke knapp am Eltersdorfer Gehäuse vorbeiflog. Doch bevor die Betz-Elf sich diese Chancen erspielte, hieß es 2:0 für die Hausherren.

Umstrittener Handelfmeter

Erst entschied Schiedsrichter Michael Krug auf Strafstoß, als das Leder aus kurzer Entfernung an die Hand von Stefan Piecha sprang. "Da auf Elfmeter zu entscheiden, ist doch zweifelhaft", lautete Betz' Einschätzung. Diese Chance zur schnellen Führung ließ sich Sebastian Schäferlein nicht entgehen. Und wenig später kam es noch schlimmer. Nach einem klasse Spielzug über außen ließ Dickson Abiama TSV-Schlussmann Julian Schneider keine Abwehrchance.

In der Pause mussten die Gäste nicht viel umstellen, denn vieles funktionierte nach einer Viertelstunde. Betz' Elf verkürzte bald auf 1:2. "Das war ein super Spielzug. Moritz Heusinger dribbelte nach innen, bediente Dominik Zehe, dessen Flanke Adrian Reith am langen Pfosten über die Linie drückte." Danach versuchten die Bardorfer viel, waren mehrfach dem 2:2- nahe, machten aber auch hinten auf.

So gelang dem eingewechselten Karim Said nach einem klugen Konter der entscheidende Treffer zum 3:1. "Damit war das Spiel gelaufen und der Käse für uns gegessen", sagte André Betz. Damit nicht genug: Mit dem nächsten Spielzug gelang dem ebenfalls eingewechselten Jens Wartenfelser das 4:1. gmad Großbardorf: Schneider - Kaufmann, Reitstetter, Kirchner, Heusinger - Rützel (80. Müller), Piecha - Rieß (59. Dietz), Zehe, Reith - Snaschel (88. Lijesnic).