Ostheim

Manuel Stöckert verpasst Bronze um 16 Sekunden

Manuel Stöckert verpasst bei den Deutschen Meisterschaften knapp das Podest. Mit dem vierten Platz zeigt sich der Ostheimer Vorzeige-Athlet dennoch sehr zufrieden.
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Auch mit dem vierten Platz zufrieden: Manuel Stöckert. Foto: Theo Kiefner
Auch mit dem vierten Platz zufrieden: Manuel Stöckert. Foto: Theo Kiefner
Bei den deutschen Crosslaufmeisterschaften präsentierte sich Manuel Stöckert vom SC Ostheim in toller Verfassung auf der Langstrecke über 10,28 Kilometer. 16 Sekunden fehlten Stöckert (32:51 Minuten) zu einem Podestplatz. Der Sieg ging an Titelverteidiger Richard Ringer vom VfB LC Friedrichshafen (31:50).

Mit dem Startschuss ging an der Spitze des Feldes die Post ab. Stöckert, der eigentlich etwas ruhiger beginnen wollte, musste somit ebenfalls frühzeitig ein hohes Tempo laufen, um den Anschluss zur Spitzengruppe nicht schon nach der ersten von sieben Runden zu verlieren. Topfavorit Ringer versteckte sich zu diesem Zeitpunkt noch einige Plätze hinter dem Rhöner Polizisten, der auf Platz drei die Verfolgung aufgenommen hatte.

Nach knapp 4:14 Minuten gingen die Führenden in ihre zweite Runde und waren damit exakt so schnell unterwegs wie die Sieger der Mittelstrecke wenige Stunden zuvor. Im Laufe des Rennens kristallisierten sich zwei Duos heraus, die die Medaillen später unter sich ausmachen sollten. Vorne der Titelverteidiger mit Hindernisspezialist Steffen Uliczka. Knapp 30 Meter dahinter Fabian Clarkson mit dem SC-Starter Manuel Stöckert im Schlepptau. Dieses Bild bot sich den Zuschauern bis in die vorletzte Runde, ehe Ringer sein Heil in der Flucht nach vorne suchte und Stöckert den Drittplatzierten ziehen lassen musste.

"Ich hätte zwischendurch vorbei gehen sollen, als ich mit Fabian Clarkson zusammen gelaufen bin", so Stöckert. "So konnte er sich ein paar Kilometer ausruhen und am Schluss davonziehen." Trotz schwierigem Rennen erreichte der 25-jährige Rhöner nach toller Leistung den guten, wenn auch etwas undankbaren vierten Platz in 32:51 Minuten. "Die anderen waren einfach stärker", resümierte Manuel Stöckert sein Ergebnis im Ziel. "Mir hat die Schnelligkeit gefehlt, weil ich die letzten Wochen hauptsächlich hohe Umfänge gelaufen bin."

Ebenfalls in Löningen am Start war Stöckerts ehemaliger Teamkollege Julius Helm. Seit 2012 trägt der gebürtige Ostheimer, der mittlerweile in Köln lebt, das Trikot des LT DSHS Köln. Im 81 Mann starken Mittelstreckenrennen kam Helm dabei auf den 32. Platz.

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