Bad Neustadt an der Saale

Eine ungemütliche Zeit für den HSC Bad Neustadt

Nach einer guten ersten Halbzeit verliert der HSC Bad Neustadt noch deutlich gegen den Tabellenführer aus Dresden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Kaum ein Durchkommen: Maximilian Schmitt (rechts) hatte es im Rückraum des HSC Bad Neustadt schwer, sich gegen die stabile Deckung des HC Elbflorenz (Gabriel de Santis) durchzusetzen. Foto: Anand Anders
Kaum ein Durchkommen: Maximilian Schmitt (rechts) hatte es im Rückraum des HSC Bad Neustadt schwer, sich gegen die stabile Deckung des HC Elbflorenz (Gabriel de Santis) durchzusetzen. Foto: Anand Anders
HSC Bad Neustadt - HC Elb florenz Dresden 21:27 (13:13).
Mit der vierten Niederlage in Folge vor 455 Zuschauern wird die Tabellensituation für den HSC immer ungemütlicher. Dabei gestaltete man das Match gegen die Mannen von Peter Pysall vierzig Minuten lang ausgeglichen, ehe ein Einbruch erfolgte mit sechs Gegentreffern in Serie. Gegen den Tabellenführer hatten die Unterfranken zumindest eine couragierte erste Hälfte geboten und durften beim Gleichstand zur Pause auf eine Überraschung hoffen.

Den zweiten Durchgang eröffnete Jan Wicklein bei einer 6:4-Überzahl mit der 14:13-Führung, die aber nicht ausgebaut werden konnte. Als Wicklein nach 34 Minuten seine Farben mit 15:14 neuerlich in Front brachte, sollte dies die letzte Führung der Rot-Weißen im Match sein. Die HSC-Jungs kassierten nicht nur den Ausgleich, sondern gerieten nach einer Zeitstrafe für Franziskus Gerr durch zwei Siebenmeter in Folge in Rückstand. Als Goran Djuricin in der 39. Minute zum 17:17 einnetzte, durften die heimischen Fans immer noch auf einen Punktgewinn hoffen. Doch unvermittelt ging es bei den Hausherren rapide bergab. "Wir haben bis dahin unser geplantes Konzept durchgehalten, aber waren dann zunehmend ratlos, vor allem im Rückraum", lautete die Erklärung von HSC-Trainer Margots Valkovskis in der Pressekonferenz. Die thüringischen Schiedsrichter sahen in dieser Phase einige Stürmerfouls auf Seiten der Kurstädter, auch der Torhüterwechsel von Felix Schmidl auf Fabian Tatzel (ab 43.) läutete nicht die Wende ein.

Die Pysall-Sieben steigerte sich in der Offensive enorm. Angeführt von Alexander Matschos (5 Treffer), der die ersten zwanzig Minuten auf der Bank schmorte, enteilte der Tabellenführer bis zur 46. Minute auf 23:17. Und diesen Vorsprung verteidigten die "Elbflorentiner" mit ihrer ganzen Routine. "Am nächsten Wochenende müssen wir einfach einen neuen Anlauf nehmen", so der Appell von Margots Valkovskis. Was aber nicht leicht wird, denn bei der MSG Groß-Bieberau/Modau trifft man auf den Magdeburg-Bezwinger.
Tore für den HSC: Jan Wicklein (7/1), Emil Feuchtmann-Perez (5), Goran Djuricin (4), Margots Valkovskis (2), Franziskus Gerr (1), Lukas Böhm (1), Maximilian Schmitt (1).

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren