Salz bei Bad Neustadt an der Saale
Gerichtsurteil

Teure Verfolgungsjagd in Unterfranken: Mann (23) rast mit 150 km/h durch Ortschaft

Im Oktober vergangenen Jahres ist es in Unterfranken zu einer Verfolgungsjagd zwischen einem Mann und der Polizei gekommen. Der junge Raser konnte bereits damals festgenommen werden und hat nun vor Kurzem seinen gerichtlichen Schuldspruch erhalten.
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In einer unterfränkischen Gemeinde kam es im Oktober des vergangenen Jahres zu einer Verfolgungsjagd. Der Raser wurde nun verurteilt. Foto: Daniel Karmann/dpa
In einer unterfränkischen Gemeinde kam es im Oktober des vergangenen Jahres zu einer Verfolgungsjagd. Der Raser wurde nun verurteilt. Foto: Daniel Karmann/dpa

Im Oktober des vergangenen Jahres ist es im unterfränkischen Salz (Landkreis Rhön-Grabfeld) zu einer Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem 23-jährigen Autofahrer gekommen. Vor Kurzem kam es auch in Fürth zu einer Verfolgungsjagd. Grund hierfür war der Inhalt eines Geldautomaten.

Verfolgungsjagd: Mit 150 km/h durch geschlossene Ortschaft gerast

Der Polizei zufolge fiel der junge Fahrer erst durch das unnötige Aufheulen seines Sportmotors auf. Die Geräuschen verhallten lautstark aus der Sportabgasanlage des Autos. Als daraufhin die Polizeibeamten aufmerksam auf den 23-Jährigen wurden, ergriff dieser die Flucht und gab Vollgas. Den verfolgenden Polizisten zufolge erzielte das Auto innerhalb der Ortschaft Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.

Während der zwei Kilometer langen Verfolgungsjagd geriet der Raser immer wieder auf die Gegenfahrbahn und konnte einem Abkommen von der Fahrbahn nur knapp entgehen, so die Polizeibeamten. Noch innerhalb der unterfränkischen Gemeinde konnten das Fluchtauto gestoppt werden.

Gerichtsurteil: Fahrer verliert Fahrerlaubnis und erhält 1400 Euro Geldstrafe

Nach seiner Festnahme musste der Autofahrer fast ein Jahr auf seine Verhandlung warten. Nun wurde der junge Mann vor kurzem vor dem Amtsgericht Bad Neustadt als sogenannter Einzelraser verurteilt. Grund für den Schuldspruch sind die extrem hohe Geschwindigkeit sowie das grob verkehrswidrige und rücksichtslose Verkehrsgebaren.

Neben einer auferlegten Geldstrafe von 1400 Euro, wurde auch die Fahrerlaubnis des Rasers durch das Gericht entzogen. Der Mann musste seinen Führerschein noch im Gerichtssaal abgeben. Frühestens in einem Jahr hat der junge Verurteilte wieder die Chance in den Besitz einer Fahrerlaubnis zu kommen.

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