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Hohenroth bei Bad Neustadt an der Saale
Nicht mehr ansprechbar

Franken: Vier Schüler kiffen in Pause - Rettungshubschrauber muss kommen

In Unterfranken haben vier Schüler heimlich in der Mittagspause gekifft - die Aktion endete für zwei der Jugendlichen im Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
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Zwei Jugendliche aus einer Schule in Unterfranken landeten am Dienstag im Krankenhaus, nachdem sie Drogen konsumiert hatten. Symbolfoto: Animaflora PicsStock/Adobe Stock
Zwei Jugendliche aus einer Schule in Unterfranken landeten am Dienstag im Krankenhaus, nachdem sie Drogen konsumiert hatten. Symbolfoto: Animaflora PicsStock/Adobe Stock

Rettungseinsatz nach heimlichem Drogen-Konsum: Am Dienstagnachmittag (03.03.2020) mussten zwei Jugendliche aus einer Schule im unterfränkischen Hohenroth (Kreis Rhön-Grabfeld) ins Krankenhaus gebracht werden, teilt die Polizei mit. Zuvor sollen insgesamt vier Schüler (Alter zwischen 14 und 16 Jahren) außerhalb des Schulgeländes Drogen konsumiert haben.

Am Nachmittag wählte ein Lehrer dann den Notruf. Ihm fielen die bekifften Schüler wegen ihres "apathischen Verhaltens" auf. "Die vier waren abwesend und absolut teilnahmslos", sagte ein Polizeisprecher der dpa.

Zwei Jugendliche müssen ins Krankenhaus

Als die Rettungskräfte eintrafen, war ein Jugendlicher nicht mehr ansprechbar. Er und seine Mitschülerin mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise verbesserte sich danach wieder ihr Gesundheitszustand. Noch am selben Abend konnten die beiden die Klinik verlassen.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz. Einer der Jungen behauptete, sie hätten Marihuana konsumiert.

Ende vergangenes Jahr fand in Oberfranken und in der Oberpfalz eine große Polizei-Razzia statt: Ein Drogenring soll Rauschgift an Kinder verteilt haben.

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