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Bad Neustadt an der Saale
Auszeichnungen

Zwei Staatspreise für hervorragende Noten

Alljährlich zeichnet die Regierung von Unterfranken über das Landratsamt Rhön-Grabfeld hervorragende Leistungen von Berufsschulabsolventen der Jakob-Preh-Berufsschule mit Staatspreisen aus. Die Schulleitung hatte auch in diesem Jahr wieder preiswürdige Schüler vorgeschlagen.
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Von links nach rechts: Schulleiter Kurt Haßfurter, Ausbilder Thomas Hümpfner (Firma Hümpfner aus Sulzfeld) , Ferdinand Hümpfner , Stefan Schmitt, Ausbilder Michael Seith (Preh GmbH), Landrat Thomas Habermann (Foto: Stefan Kritzer)
Von links nach rechts: Schulleiter Kurt Haßfurter, Ausbilder Thomas Hümpfner (Firma Hümpfner aus Sulzfeld) , Ferdinand Hümpfner , Stefan Schmitt, Ausbilder Michael Seith (Preh GmbH), Landrat Thomas Habermann (Foto: Stefan Kritzer)
Mit dem Staatspreis, der mit einem symbolischen Geldbetrag von 75 Euro verbunden ist, werden Absolventen der Berufsschulen für besondere schulische Leistungen ausgezeichnet. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von mindestens 1,5. Diese Hürde haben der Maurer Ferdinand Hümpfner aus Sulzfeld und Mechatroniker Stefan Schmitt aus Burglauer locker genommen. Mit einem Durchschnitt von 1,09 beziehungsweise 1,10 haben sie die Berufsschulzeit sehr erfolgreich absolviert und erhielten die Staatspreise mit Urkunde und einem Präsent bei einer kleinen Feierstunde im Landratsamt aus der Hand von Landrat Thomas Habermann.

Ferdinand Hümpfner hat den Beruf des Maurers im elterlichen Betrieb der Firma Hümpfner GmbH & Co. KG in Sulzfeld erlernt. Sein Klassenlehrer in der Berufsschule, Andreas Müller, beschreibt Hümpfner als einen Menschen der Klassenkameraden wie Kollegen auf der Baustelle gewinnt.
"Er begegnet seiner Umgebung mit Respekt und wird deshalb auch respektiert." Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehrzeit und den sehr guten schulischen Leistungen wird Hümpfner schon bald die Meisterschule in Würzburg besuchen.

"Mechatroniker ist etwas für mich", wusste Stefan Schmitt aus Burglauer schon zu Schulzeiten. Bei der Preh GmbH hat er daraufhin seine Lehrzeit absolviert und sehr erfolgreich abgeschlossen. In der Berufsschule war der ehrenamtliche Feuerwehrmann Klassensprecher. Sein Klassenleiter Jürgen Bieber beschreibt Schmitt als Schüler, "dessen Interesse nicht allein auf das beschränkt ist, was für Prüfungen relevant ist". Bei Unterrichtsprojekten ging er mit Einsatz und Motivation voran und zog seine Mitschüler in der Teamarbeit mit. In seiner Ausbildung hat Stefan Schmitt auch in den Auslandsstandorten in den USA sowie in Rumänien für Preh gearbeitet. Schmitt wird ab dem kommenden Jahr in der Berufsoberschule die Schulbank drücken, um sein Fachabitur zu machen. Ob er danach zu Preh zurückkehrt, wollte er nicht ausschließen. Nach den Worten von Personalreferentin Karin Lochner sowie seines Ausbilders Michael Seith ist er dort auch herzlich willkommen.

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