Oberelsbach
Angebot

Umweltbildungsstätte stellt neues Programm vor

In der Umweltbildungsstätte Oberelsbach werden in diesem Jahr neue Bildungsmodule angeboten. Aber natürlich wird es auch die Angebote geben, die sich im ersten Jahr schon bewährten, wie das Modul zum ökologischen Fußabdruck oder der Besuch bei Bionade.
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Das Modul zum ökologischen Fußabdruck gehört zu den beliebtesten Bildungsangeboten in der Umweltbildungsstätte Oberelsbach. Das Bild zeigt den Geschäftsführer Bernd Fischer (links) und der pädagogische Leiter Joachim Schneider. Foto: Eckert
Das Modul zum ökologischen Fußabdruck gehört zu den beliebtesten Bildungsangeboten in der Umweltbildungsstätte Oberelsbach. Das Bild zeigt den Geschäftsführer Bernd Fischer (links) und der pädagogische Leiter Joachim Schneider. Foto: Eckert
Das Bildungsangebot werde ständig fortgeschrieben, erweitert und auf die Bedürfnisse der Gäste abgestimmt, der pädagogische Leiter Joachim Schneider und der Geschäftsführer Bernd Fischer.

So gab es im ersten Jahr schon einige "Renner", die quasi ein Muss für die Gruppen waren. Andere Module wurden noch überhaupt nicht oder nur selten gebucht. "Wir müssen schauen wie es sich entwickelt und entsprechend reagieren." Doch ohne die vielfältigen Kooperationspartner sei es nicht möglich solch ein fundiertes und umfassendes Bildungsangebot anzubieten.

Neu im Angebot ist ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof Mültner in Nordheim. Von der Umweltbildungsstätte aus kann eine kleine Wanderung nach Nordheim unternommen werden. Auf dem Hof der Familie Mültner wartet auf die Besucher ein vielfältiges Programm zu den Themen Ökolandbau, Tierpflege und Getreideprodukte.
Beim Stationslauf zu "AllerEi" lernen die Schüler alles über Hühnerhaltung. Als Höhepunkt wird zum Schluss ein Straußenei gebraten.

Ein weitere neues Modul befasst sich mit der Biene, dem kleinsten Haustier des Menschen. Aufgezeigt werden soll, die Bedeutung dieses wichtigen Nutztiers: Bienen liefern nicht nur Honig, sondern stellen eine Großteil der Bestäubungsleistung für Obst und Gemüse zur Verfügung.

Wie leben Bienen im Jahresverlauf und welche Rolle spielen sie für den Menschen? Das kann je nach Jahreszeit und Klassenstufe, am Bienenstock im Haus, im Lehrbienenstand in Fladungen oder mit Hilfe der Lernplattform HOBOS der Universität Würzburg herausgefunden werden.

Altes Rhöner Handwerk trifft italienischen Flair - lautet der Titel eines weiteren neuen Bildungsangebotes im "Haus der Kunsthandwerke" in Sondheim. Auch dieser Besuch könne mit einer kleinen Wanderung von Oberelsbach aus verbunden werden. Das "Haus der Kunsthandwerke" in Sondheim lässt das alte Glasbläserhandwerk in der Rhön wieder aufleben.

Die Besucher des Hauses können sich an der Herstellung einer eigenen Glasperle üben.

Anfragen in Richtung Stressabbau haben dazu geführt, dass ein neues Modul entwickelt wurde, das den Titel "Stress - ohne mich" trägt. Was stresst mich und was kann ich dagegen tun? Die Umweltbildungsstätte hat dazu vielfältige Anregungen im Angebot: Eine Wanderung auf der Langen Rhön mit Entspannungsübungen, eine Yoga-Einheit oder Zeitmanagement-Strategien helfen, die täglichen Belastungen besser in den Griff zu bekommen.
Schließlich soll in diesem Jahr die Kooperation mit dem Freilandmuseum Fladungen weiter ausgebaut werden. Das dortige museumspädagogische Programm kann nun auch von den Gästen der Umweltbildungsstätte genutzt werden. Interessierte Lehrer können diese Angebote bei einer Lehrerfortbildung am 7. April kennen lernen. Da wird ein Überblick über das Freilandmuseum gegeben, es geht um Pflanzen im Dorf und drumherum, um Ernährung früher, Schulunterricht vor 1900, historische Kinderspiele, Kindheit um 1920, auf Gutenbergs Spuren mit einer Druckwerkstatt, Kochen und essen um 1900 und Hygiene um 1900.

Darüber hinaus gibt es auch wieder ein Jahresprogramm, da in einem separaten Flyer angeboten wird. Aufgrund der starken Nachfrage, werden vor allem Lehrerfortbildung angeboten. Im Februar und Mai geht es um "Nachhaltige Entwicklung - Leben und Wirtschaften im Biosphärenreservat", im April um "Natur und Geschichte erleben".

Das Seminar "Ein Korb aus Weidenruten" mit Hanna Bechmann wurde schon
2013 gut angenommen und ist auch heuer wieder im Programm vertreten und zwar vom 4. bis 6. Juli. Ein Seminar für neue Waldbesitzer, die einen Wald geerbt haben findet vom 17. bis 19. Oktober statt.

Auch die Bevölkerung wird wieder Gelegenheit haben die Umweltbildungsstätte zu besuchen, beispielsweise am 18. Mai zum Kantatemarkt, am 17. August beim Tag der "Rhöner Genüsse" und beim "Romantischen Weihnachtsmarkt" vom 21. bis 22. Dezember.

Um Nachhaltige Projekte im ländlichen Raum geht es vom 7. bis 9. November. Es werden Exkursionen ins Gasthaus "Krone Schenke" nach Unsleben und zur Energiegenossenschaft nach Großbardorf unternommen.

Neu im Programm ist eine Veranstaltung in englischer Sprache, in der es darum geht das Biosphärenreservat kennen zu lernen und sich zugleich in englischer Konversation zu üben.

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