Bad Neustadt an der Saale

Ausgezeichnete Ruhestätte am Stadtrand

Friedhof Gartenstadt für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "Unser Friedhof" ausgezeichnet
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Freuten sich über die Auszeichnung des Friedhofs und die Ehrenplakette (von links) Bauhofleiter Konrad Wehe, Bürgermeister Bruno Altrichter und Friedhofsreferent Gerd Schmitt.  Foto: Stefan Kritzer
Freuten sich über die Auszeichnung des Friedhofs und die Ehrenplakette (von links) Bauhofleiter Konrad Wehe, Bürgermeister Bruno Altrichter und Friedhofsreferent Gerd Schmitt. Foto: Stefan Kritzer
Im vergangenen Jahr fand zum ersten Mal der landesweite Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" auf Kreisebene statt. Dreizehn Friedhöfe wurden zwei Tage lang von einer Jury begutachtet und bewertet. Der Friedhof in der Gartenstadt errang den dritten Platz hinter den Friedhöfen in Mellrichstadt und Oberelsbach. Jetzt wurde eine Metallplakette zur Erinnerung an das gute Abschneiden im Wettbewerb an der Leichenhalle des Friedhofs angebracht.

Gepflegte Gräber, moderne Bestattungsformen, Barrierefreiheit, die Lage und vieles mehr wurde im Wettbewerb "Unser Friedhof" überprüft und bewertet. Über das Abschneiden des Friedhofs in der Gartenstadt zeigten sich Bürgermeister Bruno Altrichter, Friedhofsreferent Gerd Schmitt und Bauhofleiter Konrad Wehe sehr erfreut.
Im Februar wurde die Preisverleihung in Wülfershausen vorgenommen, Bad Neustadt erhielt für den Friedhof eine Plakette und eine Urkunde.
Während die Urkunde ein wenig versteckt im Gang hinter der Leichenhalle ihren Platz fand, prangt die Metallplakette glänzend an der vorderen Wand. Altrichter erläuterte das Bestreben der Stadt, einen ansprechenden Friedhof zu gestalten, der traditionelle wie moderne Bestattungsformen zulässt. "Eine Ansammlung von Gräbern macht noch keinen Friedhof", so der Bürgermeister. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel Geld nicht nur in den Friedhof in der Gartenstadt, sondern in alle Ruhestätten investiert, um den Bedürfnissen der Zeit in Sachen Grabkultur nachzukommen.
Im vergangenen Jahr hatte der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege zu dem Wettbewerb aufgerufen. Insgesamt sieben Städte und Gemeinden aus dem Landkreis hatten Bewerbungen für 13 Friedhöfe beim Landratsamt eingereicht.
Die Jury rund um den Kreisfachberater für Gartenkultur, Georg Hansul, überzeugte am Gartenstädter Friedhof vor allem die sehr gut ausgestattete Aussegnungshalle sowie eine große Vielfalt an Grabformen und Bestattungsmöglichkeiten. Selbst naturnahe anonyme Bestattungen sind möglich, teilweise unter altem Baumbestand. Vorbildlich und zukunftsweisend ist auch die außerhalb des Friedhofs neu arrangierte Abfallentsorgung. Der Friedhof liegt am Stadtrand und somit in einer sehr ruhigen Lage. Der Anforderung nach einer Ruhestätte kommt er deshalb in wortwörtlicher Art und Weise vorbildlich nach. Stefan Kritzer

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