Lichtenfels
Kräutertipp

Kräutergarten: Gänseblümchen-Blüten aufs Brot, Bibernelle in den Salat

Jetzt liefert die Natur im biologisch durchdachten Garten würzige Kräuter für die Verwendung in der Küche.
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Foto: Patrick Pleul/dpa
Foto: Patrick Pleul/dpa
Im Rasen wachsen Gänseblümchen, deren Blüten vorzüglich auf Butterbroten schmecken und Abwechslung in den Speiseplan bringen. Außerdem können in einem vielfältigen Garten zum Beispiel jetzt Frauenmantel, Gänsfingerkraut, Gundermann, Sauerampfer, Schafgarbe Löwenzahn, Wiesenklee, Schlüsselblumen, Spitzwegerich, und Vogelmiere geerntet werden. Im Schatten von Sträuchern und Bäumen wächst die Weiße Taubnessel, Lungenkraut, Waldsauerklee und Bärlauch. Die frischen Gierschblätter sind übrigens ein exzellentes Heilmittel gegen Gicht.

Die Bibernelle, oder auch Pimpinelle genannt, ist ebenfalls ein hervorragendes Salatkraut. Die Blätter schmecken nussartig und entfalten in Essig und Öl zubereitet erst ihr volles Aroma. Wird die Bibernelle im Sommer, etwa Mitte Juni, zurückgeschnitten, bilden sich wieder viele junge Blätter, die bis lange in den Winter hinein frisch grün bleiben. Somit steht die Pflanze auch ohne Konservierung fast ganzjährig frisch zur Verfügung. Mit zunehmendem Alter bilden Blätter aber immer mehr Bitterstoffe und sind dann nicht mehr so aromatisch. Die Bibernelle ist auch ein gerne verwendetes Heilmittel bei Bronchitis. Vor allem Kinder profitieren von der schleimlösenden Wirkung, da die Pflanze im Vergleich zu den anderen Heilkräutern relativ sanft wirkt und kaum Anwendungsrisiken birgt.
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