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Gartentipps

Kürbis, Karotte, Rettich, Beeren - das gibt es zu beachten

inFranken.de-Gartenexperte Jupp Schröder erklärt, was im Gemüsebeet bei Kürbis, Karotte, Rettich und Johannisbeeren alles zu beachten ist.
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Symbolbild: Ingo Wagner dpa
Symbolbild: Ingo Wagner dpa
Direkt ausgesäte Karotten und Rettiche müssen verzogen werden, damit jede Pflanze auch genügend für die Entwicklung hat. Dies sollte am besten bei feuchtem Boden geschehen. Anschließendes Wässern erschwert der Möhrenfliege die Eiablage, da die Hohlräume durch Zuschlemmen wieder geschlossen sind.

Kürbisse pflanzt man am besten am Rand von Gemüsebeeten, wo sich die langen dann hoffentlich ungestört auf Rasen- oder Wiesenflächen ausbreiten können. Geschützt durch ein schwarzes Mulchvlies gedeihen sie besonders gut. Es hält den Boden warm, ist atmungsaktiv und lässt auch die Feuchtigkeit durch. Der Zuwachs kann bei dieser Methode doppelt so hoch sein.

Jungpflanzen müssen immer kompakt im Wuchs sein. Zu dichter Stand lässt die Pflanzen lang und dünn aufschießen. Eine Gärtnerregel besagt, sobald sich die Blätter gegenseitig berühren, müssen die Sämlinge auseinander.

Auf eine Mulchdecke aus Rasenschnitt sollte Stachel- und Johannisbeeren nicht verzichtet werden. Sie sorgt für eine Bodenbeschattung über den flachen Wurzeln, hemmt den Unkrautbewuchs und sorgt für eine laufende Düngung. Außerdem bleibt die Feuchtigkeit im Boden. Baumrinde ist kein Ersatz für den Rasenschnitt.
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