Bamberg

Was Sie gegen die Brombeergallmilbe tun können

Die Brombeergalmilbe hat heuer besonders stark zugeschlagen. Um eine baldige Wiederkehr des Schädlings ausschließen zu können, gilt es bei der Bekämpfung rigoros vorzugehen.
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Symbolbild einer von der Brombeergallmilbe befallenen Frucht (Foto: Christoph Hoyer/Archiv)
Symbolbild einer von der Brombeergallmilbe befallenen Frucht (Foto: Christoph Hoyer/Archiv)
In diesem Jahr tritt die Brombeergallmilbe besonders verhäuft auf. Die große Hitze im August hat die Population des Schädlings explosionsartig ansteigen lassen. Vom Schädling befallenen Früchte sind ungenießbar, da die Brombeergallmilbe einen Stoff hinterlässt, der dazu führt, dass die einzelnen Körner nicht richtig ausreifen. In der Folge bekommen die Brombeeren eine ungleichmäßige Farbprägung oder bleiben vollkommen rot.

Die winzige Milbe ist nur mit einem Vergrößerungsglas zu erkennen. Zur Bekämpfung sind alle befallenen Früchte unbedingt auszulesen. Am besten ist es, die abgetragenen Ruten gleich nach der Ernte herunter zu schneiden und ebenfalls zu vernichten. Fruchtmumien sollten auf keinen Fall hängen bleiben. Die Überwinterung der Milbe erfolgt an den Früchten, Blattschuppen und in Einrissen der alten Triebe. Bei der Bekämpfung der Brombeergallmilbe gilt es daher rigoros vorzugehen.
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