Lichtenfels
Gartentipps

Der Regenwurm ist gut für den Garten

Ein Gärtner, der sich den Regenwurm zum Freund macht, erspart sich viel Arbeit und zusätzlichen Dünger.
Artikel drucken Artikel einbetten
Klein aber oho: Ein Regenwurm ist im Garten überaus nützlich. Foto: Stefanie Paul/dpa
Klein aber oho: Ein Regenwurm ist im Garten überaus nützlich. Foto: Stefanie Paul/dpa
Ein Regenwurm kann in einer Nacht bis zu 20 Laubblätter in seine Gänge ziehen. Dort werden sie zuerst an die Wände geklebt, um sie im Boden anrotten zu lassen. Erst nach diesem Prozess können sie verspeist werden. Mit seinem nährstoffseichen Kot düngt der Regenwurm den Garten. So wird auch die Humusversorgung des Bodens aufrecht erhalten und es werden unter anderem Stickstoff, Phosphor und Kali als Verdauungsprodukte eingebracht. Der Regenwurmkot düngt besser als die gleiche Menge Kompost.

Eine nicht weniger wichtige Tätigkeit des Regenwurmes ist die Durchlüftung des Bodens durch die Fraßgänge, die bis zu zwei Meter tief gehen können. In diesem weitverzweigten Röhrensystem haben es die Pflanzenwurzeln viel leichter, sich auszubreiten und auch tiefere Region zu erobern. Außerdem kann Staunässe im Boden verhindert werden, da das überschüssige Wasser in den Gängen der Regenwürmer schneller nach unten abfließen kann.

Verwandte Artikel