Lichtenfels

Was tun, wenn die Christrosen erschlaffen?

Heuer blühen die Christrosen besonders üppig. Bei einem Frosttag liegen, zum Bedauern der Hobbygärtner, die Blätter und Blüten wie erschlafft auf dem Boden.
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Das Stützgewebe macht nämlich vorübergehend bei starken Frösten schlapp, da zur Erhöhung der Konzentration von gelösten Stoffen in den Zellen, Wasser aus dem Stützgewebe entnommen wird. Wenn es wieder wärmer wird, macht die Pflanze aus der Glucose wieder Stärke und verringert damit die Konzentration in den Zellen. Wenn der osmotische Druck sinkt, geben die Zellen das Wasser an das Stützgewebe zurück. Nach der Frostperiode richten sich dann die Christrosen und auch die Blätter vom Rhododendron wieder auf. Auf keinen Fall sollten die gefroren Pflanzen gegossen werden. Das würde deren Tod bedeuten.

Wenn die Christrosen in einem Gefäß stehen, können sie auch aus dem Freien vor Beginn einer großen Kälte in einen sehr kühlen Raum gestellt werden. Dies ist zwar nicht ideal, aber doch möglich. Ein laufender Wechsel der Temperaturen ist aber unbedingt zu vermeiden. Christ- und auch Lenzrosen sollten möglichst lang und ohne Standortwechsel sich entwickeln können. Die Stauden erreichen ein Alter von über 25 Jahren. Sie lieben einen halbschattigen Standort.
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