Bamberg
Gartentipps

Tomaten wachsen auch in Plastikeimern

Gemüse aus eigenem Anbau ist bekanntlich besonders lecker. Und dazu braucht man noch nicht einmal einen eigenen Garten: Tomaten etwa kann man auch in Eimern pflanzen.
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Foto: Schöder
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Immer häufiger werden Tomaten in Plastikkübeln heran gezogen. Um sie aber standfest zu machen, soll man nach neuesten Erkenntnissen die Behälter bis zur Hälfte in den Boden versenken. Dadurch ist es möglich, Tomatenspiralen oder Pfähle anzubringen. Durch die halbe Versenkung herrscht für die Wärme liebenden Pflanzen zudem eine ideale Bodentemperatur.

Der Boden des Pflanzgefäßes kann bei dieser Freilandmethode auch herausgeschnitten werden, damit die Wurzel noch mit dem Untergrund Verbindung bekommen. Eine einfache Überdachung sollte aber bei Regenperioden die Feuchtigkeit abhalten. Die schönsten Tomaten können durch nasse Kälte schnell krank werden, besonders aber, wenn sie ohne Schutz sind.

Auch wer keinem Garten hat, kann auf dem Balkon oder Terrasse Tomaten heranziehen. Die Pflanzgefäße sollten dabei nie zu klein gewählt werden. Je dunkler die Farbe des Topfes ist, umso schneller trocknet das Substrat aus. Die Abzugslöcher sollte man mit Tonscherben abdecken. Dabei zeigt die Wölbung nach unten. Dann ist die Erde vorsichtig einzufüllen, damit die Scherben nicht verrutschen. Die Kübel soll man aber nicht gleich ganz voll machen.

Die Pflanze wird danach so eingestellt, dass der untere Bereich des Stängels noch leicht in der Erde steht. Die Spirale kommt erst später in die Erde, wenn diese sich gesetzt hat. Der beste Standort ist eine geschützte Ecke, wo kein Regen hin kommt. Beim späteren Gießen soll man immer kontrollieren, wie der Boden unter die Oberfläche aussieht. Zuviel Nässe schadet den Tomaten nämlich sehr. Für die Anzucht hat sich ein Substrat bewährt, welches zu je einem Drittel aus guter Blumenerde, Gartenboden und zweijährigen verrottetem Kompost besteht. Tomaten von Pflanzen, die in reiner Blumenerde stehen, haben keinen rechten Geschmack. Die Verwendung von reinem Kompost ist wegen der Überdüngung nicht zu empfehlen.
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