Lichtenfels

Gartentipps: Jetzt werden wieder Kurztagssorten gepflanzt

Hobbygärtner sollten den warmen Boden ausnutzen, bevor es wieder kälter wird. Saaten wachsen jetzt schnell und auf Schossen muss nicht mehr geachtet werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Zu den Herbstsalaten zählen neben der Endivie auch Zuckerhut und Radicchio. Symbolfoto: dpa/Andrea Warnecke
Zu den Herbstsalaten zählen neben der Endivie auch Zuckerhut und Radicchio. Symbolfoto: dpa/Andrea Warnecke
Durch den warmen Boden und die sommerliche Luft keimen die Saaten jetzt oft innerhalb weniger Tage. Das sollte der Gärtner ausnutzen, bevor es wieder kälter wird. Nicht nur die Saaten kommen schnell, sondern auch die Pflanzen vom Gärtner oder aus eigener Anzucht wachsen zügig weiter. Zusätzlich muss man nicht mehr auf das Schossen beim Anbau von Radieschen und Salat achten.


Es werden wieder Kurztagssorten gepflanzt

Beim Kopfsalat braucht man nicht mehr auf spezielle Sommersorten zu achten. Spätestens jetzt werden wieder Kurztagssorten für den Herbst gepflanzt. Die Pflanzen vom Blumenkohl hingegen sollten möglichst schnell in den Boden kommen. Der letzte Pflanztermin für Eissalat, Kohlrabi und Grünkohl ist Anfang August.


Herbstsalate sind sich sehr ähnlich

Zu den Herbstsalaten zählen neben der Endivie auch Zuckerhut und Radicchio. Diese Salate sind im Anbau sehr ähnlich. Eine Gemeinsamkeit besteht darin, dass diese Salate einen hohen Anteil an Bitterstoffen haben. Bekannt ist, dass dieser durch ein Einweichen im lauwarmen Wasser sehr stark reduziert werden kann. Allerdings verliert der Salat dabei einen erheblichen Teil seiner Vitamine.

Auch die Schossempfindlichkeit beim Sommeranbau haben diese Salattypen gemeinsam. Deshalb, und aufgrund ihrer Robustheit gegen Krankheiten und Kälte, werden sie stets im Spätsommer in mehreren Sätzen bis in den Herbst hinein angebaut.
Verwandte Artikel