Lichtenfels

Heilkräuter schützen sich selbst vor Schädlingen

Heilkräuter haben eine besondere Fähigkeit: Sie können sich mit ihren Inhaltsstoffen selbst vor Schädlingen schützen.
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Symbolfoto: dpa
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Heilkräftige Pflanzen sollten einen mageren Boden haben. Es sollte dringend auf eine mineralische Düngung verzichtet werden, da diese zu einer schlechteren Qualität führt. Da der größte Teil unserer Heil- und Gewürzpflanzen aus dem Mittelmeerraum stammt, sollte man zur Aufzucht den sonnigsten Platz im Garten wählen.

Viele der wertvollen Inhaltsstoffe, besonders bei den mediterranen Kräutern, haben einen ganz bestimmten Zweck. Sie schützen die Blätter mit eingelagerten Wirkstoffen gegen Tiere.

Fällt nun der Stress der Arterhaltung durch gute Bodenverhältnisse weg, lagert die Pflanze automatisch weniger dieser Stoffe ein und die Heilwirkung oder Würze wird reduziert. So werden viel mehr Kräuter von Fraßschädlingen befallen. Das ist eine ganz natürliche Folge und erklärt zum Beispiel auch die Wechselwirkung von Rosen und Lavendel. Die ätherischen Öle des Lavendel halten so beispielsweise Läuse fern.
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