Lichtenfels
Heimisches Obst

Besonders gesund: Die heimische Hagebutte

Die Hagebutte lässt sich nicht nur in frischem Zustand verarbeiten. Die Frucht ist für ihren hohen Vitamin C-Gehalt bekannt.
Artikel drucken Artikel einbetten
In Wildecken und Gärten leuchten zurzeit in besonders großer Anzahl Hagebutten, die Früchte der Rosen.Bild: Jupp Schröder
In Wildecken und Gärten leuchten zurzeit in besonders großer Anzahl Hagebutten, die Früchte der Rosen.Bild: Jupp Schröder
Der Regen ist ein Segen für die Natur. Die Pflanzen blühen nach der langen Trockenheit richtig auf. So kann doch noch ein schöner Herbst kommen.


Verarbeitung der Hagebutte

In Wildecken und Gärten leuchten zurzeit in besonders großer Anzahl die Hagebutten, die Früchte der Rosen. Sie lassen sich zu vielfältigen Produkten verarbeiten: Hagebutten in frischem Zustand eigenen sich zur Bereitung von Mus, Marmelade, Saft, Most, Wein und Likör.

Getrocknete Früchte dienen der Teezubereitung. Das saftige Fruchtfleisch der Apfelrose kann auch roh gegessen werden. Von den Inhaltsstoffen der Hagebutte ist besonders der sehr hohe Vitamin C-Gehalt bekannt, der sogar beim Tee weitgehend erhalten bleibt.

Daneben besitzt die Frucht aber noch zahlreiche andere Vitamine sowie Mineralstoffe, Zitronensäure, Pektine und Eiweiß.


Heimisches Obst besonders vitaminreich

Heimisches Obst enthält oft deutlich mehr Vitamine als manche exotische Frucht. Deshalb soll im Garten nach Möglichkeit immer etwas zum naschen bereitstehen. Da gibt es jetzt durch die herbsttragenden Himbeeren noch einen reichen Beerensegen. Bei einem Apfel befindet sich das meiste Vitamin C in der Schale und in der direkt darunter liegenden Region. Deshalb sollte es schon im Kindergarten heißen: Äpfel mit Schale essen! Rückstandsloses und ungedüngtes Obst aus Streuobstanlagen sollte immer bevorzugt werden. Es ist besonders gesund und reich an natürlichen Aromastoffen.
Verwandte Artikel