Bamberg

Aprilwetter beeinflusst die Gartenarbeit

Eine Bauernregel besagt: "Der April ist ein launischer Gesell, bald ist er trüb, bald ist er hell." Ein anderes Sprichwort lautet: "Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick". Alle Regeln drehen sich um das launische Wetter in diesem Monat. Das gilt es bei der Bestellung des Gemüsegartens zu bedenken.
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Ringelblume Foto: Archiv
Ringelblume Foto: Archiv
Es heißt, mit der Bodenbearbeitung sollte noch solange gewartet werden, bis die Zeigerpflanzen wie Tulpen und Kaiserkronen voll aufgeblüht sind. Es dauert nur noch wenige Tage, bis das so weit ist. Die ersten Blumensaaten auf den Gartenbeeten sind dann Ringelblumen, Goldmohn, Schleierkraut und Jungfer im Grünen.

Petersilie, Dill, Boretsch, Sauerampfer und Kerbel sind kälteliebende Gewürzpflanzen und sollten möglichst früh ausgesät werden. Selbstverständlich muss dies das Wetter zulassen und der Boden leicht abgetrocknet sein. Basilikum wird am besten in kleine Gefäße auf dem Fensterbrett ausgesät und nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt. Ebenso gehört Majoran zu den wärmeliebenden Gewürzpflanzen. Sobald der Boden erwärmt ist, können Dicke Bohnen, Radieschen, Frühmöhren und etwas später Kopfsalat, Schnitt- und Pflücksalat, Spinat und Salatrauke angebaut werden.