Nürnberg
Feuerwehr-Einsatz

Nürnberg: Brandopfer erliegt seinen schweren Verletzungen

Drei Personen kamen nach einem Wohnungsbrand in Nürnberg ins Krankenhaus. Ein Schwerverletzter ist jetzt seinen Brandverletzungen erlegen.
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Brand in einem Nürnberger Wohnhaus am 11.01.2018. Das Opfer ist nun seinen schweren Verletzungen erlegen. Foto: NEWS5 / Grundmann
Brand in einem Nürnberger Wohnhaus am 11.01.2018. Das Opfer ist nun seinen schweren Verletzungen erlegen. Foto: NEWS5 / Grundmann
Am Donnerstag, den 11.01.2018, ist es in der Bismarckstraße in Nürnberg zu einem Brand in der Küche eines Wohngebäudes gekommen. Eines der Opfer ist zwischenzeitlich verstorben.



Aus noch ungeklärter Ursache ist es am Donnerstag, dem 11.01.2018, in einem Wohnhaus in der Bismarckstraße 26 gegen 14:21 Uhr zu dem Brand gekommen. Durch die offen stehende Wohnungstüre der Brandwohnung kam es zu einer Verrauchung des gesamten Treppenraumes.



Ein Trupp der Feuerwehr rettete einen Mann aus der brennenden Wohnung im Erdgeschoss. Der Mann wurde mit schweren Brandverletzungen sofort von Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und schwer verletzt in das Klinikum Nürnberg transportiert. Das Feuer in der Küche wurde mit einem Strahlrohr schnell gelöscht. Die Decke in der Küche wurde geöffnet um alle Brandnester abzulöschen. Die Wohnung bleibt vorerst unbewohnbar.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken heute mitteilte, ist der 64-Jährige seinen schweren Verletzungen zwischenzeitlich erlegen.

Aus der Wohnung im 4. Obergeschoss verließ vor Eintreffen der Feuerwehr eine Frau mit ihrem Kind das Haus. Da die beiden Personen durch den giftigen Rauch gelaufen sind wurde das Kind und die Mutter vorsorglich zur Untersuchung in eine Kinderklinik transportiert. Weitere Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt.

Durch die Rauchausbreitung im gesamten Haus lösten viele Wohnungsrauchmelder einen Alarm aus. Insgesamt zehn Wohnungen wurden geöffnet und kontrolliert. Die Rauchmelder wurden von der Feuerwehr zurückgesetzt.

Die Brandfahnder der Kripo Nürnberg übernahmen die Ermittlungen vor Ort. Inzwischen gehen die Spezialisten davon aus, dass der unsachgemäße Umgang mit Kochgut und anschließende Löschversuche Ursache des Brandes waren. Die Ermittlungen dauern aber noch an.

Durch die Fahrzeugaufstellung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auf dem Nordring in Höhe Welserstraße/Bismarckstraße kam es in der Erstphase des Einsatzes zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
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