Laden...
Nürnberg
Angriff

USK-Einsatz auf Nürnberger Volksfest: Störenfriede landen auf Wache

Zwei Männer haben am Donnerstag für einen USK-Einsatz auf dem Nürnberger Volksfest gesorgt. Die beiden waren aus dem Zelt geworfen worden und landeten schließlich auf der Volksfestwache.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das Unterstützungskommando der Polizei nahm auf dem Nürnberger Volksfest zwei Männer fest. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild
Das Unterstützungskommando der Polizei nahm auf dem Nürnberger Volksfest zwei Männer fest. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild

USK-Einsatz bei Nürnberger Volksfest: Ein 31-Jähriger wurde am Donnerstag (5. September 2019) vom Ordnungsdienst aus dem Zelt des Nürnberger Volksfest verwiesen. Das berichtete die Polizei. Grund für den Rausschmiss war das anstößige Verhalten des Mannes. Als der 31-Jährige von den Mitarbeitern aus dem Zelt gebracht worden war, empfing ihn eine Streife des Unterstützungskommandos (USK). Der 31-Jährige wurde sofort aggressiv und konnte letztlich nur durch Zwang und gefesselt zur Volksfestwache geführt werden.

Begleiter des Mannes schreitet ein und greift Polizisten an

Das schien dem Begleiter des Mannes, ein 46-Jähriger, aber nicht zu gefallen. Auch er wurde aggressiv und wollte sich nicht an die wiederholten Platzverweise halten. Der Angetrunkene nahm dann eine laut Polizei bedrohliche Kampfhaltung an und griff die Beamten an. Die brachten ihn zu Boden und mussten auch ihn durch Zwang fesseln.

Am selben Tag gab es einen weiteren Polizeieinsatz auf dem Nürnberger Volksfest: Ein 30-jähriger Mann begrapschte zwei Mädchen - doch die wussten sich zu wehren.

46-Jähriger stellt Polizisten ein Bein - beide verletzen sich leicht

Daraufhin wurde der 46-Jährige ebenfalls zur Volksfestwache geführt. Auf dem Weg dorthin stellte er einem der Polizisten auch noch ein Bein. Sowohl der Beamte, als auch der 46-Jährige stürzten und verletzten sich leicht.

Gegen beide Männer leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Körperverletzung ein. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete Blutentnahmen bei den Beschuldigten an.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.