Nürnberg
Geduldsprobe

Urlauber-Odyssee geht nach Airport Nürnberg weiter: Ersatz-Flugzeug muss wegen Notfall zwischenlanden

Alles andere als geplant verlief ein Urlaubsflug am Airport Nürnberg. Zwei Tage saßen die Passagiere am Flughafen fest, dann ging es endlich los. Doch die Freude währte nur kurz: Statt in Hurghada (Ägypten) musste der Flieger in Athen (Griechenland) landen.
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Nach einem Flugausfall am Airport Nürnberg und zwei Tagen am Flughafen mussten die Hurghada-Urlauber erneut Geduld zeigen: Ihr Ersatz-Flieger musste in Athen zwischenlanden. Symbolfoto: lukasbieri /Pixabay.com
Nach einem Flugausfall am Airport Nürnberg und zwei Tagen am Flughafen mussten die Hurghada-Urlauber erneut Geduld zeigen: Ihr Ersatz-Flieger musste in Athen zwischenlanden. Symbolfoto: lukasbieri /Pixabay.com

Update 16.07.2019: Flugzeug muss wegen Notfall zwischenlanden

Nach zwei Tagen Warten am Nürnberger Airport konnten Passagiere endlich in ihren Urlaub nach Ägypten starten. Wie die Fluglinie SunExpress nun aber inFranken.de mitteilt, kam es nach der technischen Störung am Samstag erneut zu einem Zwischenfall am Montag. Wegen eines medizinischen Notfalls musste das Flugzeug in Athen zwischenlanden. Der Passagier wurde versorgt, teilt das Unternehmen mit. Nach dem Zwangstopp ging es endlich nach Hurghada.

Das Flugzeug mit 189 Urlaubern hatte eigentlich am Samstagabend um 18.40 Uhr abheben sollen. Aufgrund eines technischen Defekts war zuerst aber an Urlaub nicht zu denken. Die Passagiere saßen am Airport Nürnberg fest.

Notraum mit Feldbetten statt Urlaub am Roten Meer

Statt das schöne Wetter am Roten Meer zu genießen, mussten die Urlauber in der Nacht auf Sonntag am Flughafen übernachten. Mitarbeiter richteten extra einen Notraum mit Feldbetten ein, berichtet Flughafen-Sprecher Christian Albrecht inFranken.de. "So konnten die Passagiere, darunter Familien mit Kindern, wenigstens ein bisschen entspannen."

Am Sonntag gab es erneut enttäuschte Gesichter. Das Flugzeug konnte immer noch nicht abheben. Immerhin mussten die Passagiere nicht wieder auf Feldbetten schlafen. Für die Nacht auf Montag wurden Hotelzimmer für die Urlauber zur Verfügung gestellt.

Nach dem Umweg über Athen kamen die Urlauber am Montag, zwei Tage nach der geplanten Ankunft, in Hurghada an. Das Unternehmen erklärt hierzu: "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Passagiere außerordentlich. Die Sicherheit für unsere Passagiere und Besatzungsmitglieder hat zu jederzeit oberste Priorität."

Spätestens seit der Klima-Debatte wird die Notwendigkeit vieler Flüge in Frage gestellt. Nürnbergs Flughafen-Chef verteidigt indes Kurzstreckenflüge: Der Luftverkehr werde immer ökologischer.

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