Nürnberg
Tödlicher Unfall

Tödlicher Unfall auf A3: Abschleppwagen kracht in Sattelzug - Fahrer stirbt am Unfallort

Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A3 zwischen Erlangen und Nürnberg ist am Mittwoch der 54-jährige Fahrer eines Abschleppwagens ums Leben gekommen. Der Mann war mit seinem Fahrzeug ins Heck eines Lastwagens gekracht. Bei einem Folgeunfall drohte indes ein Sattelzug umzukippen.
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Ein tödlicher Unfall hat sich am Mittwochmittag auf der A3 zwischen Erlangen und Nürnberg ereignet. Foto: NEWS5 / Friedrich
Ein tödlicher Unfall hat sich am Mittwochmittag auf der A3 zwischen Erlangen und Nürnberg ereignet. Foto: NEWS5 / Friedrich
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Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3: Zwischen den Anschlussstellen Erlangen-Tennenlohe und Nürnberg-Nord hat sich am Mittwoch (16. Oktober 2019) ein schwerer Auffahrunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Regensburg ereignet. Ein 54 Jahre alter Mann kam bei dem Crash ums Leben, wie die Polizei auf inFranken.de-Anfrage informierte.

Abschleppwagen kracht auf A3 bei Nürnberg in Sattelzug: Fahrer tot

Wegen eines vorausgegangenen Unfalls war es gegen 12 Uhr zu einem Rückstau auf der Autobahn gekommen. Der Fahrer eines Abschleppwagens hatte den Rückstau offenbar nicht bemerkt und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen langsam vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Der Aufprall war derart heftig, dass der 54 -jährige Fahrer des Abschleppfahrzeugs in seiner völlig deformierten Fahrerkabine eingeklemmt wurde . Er erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen führten die Unfallaufnahme durch. Bei den Ermittlungen zur Unfallursache wurden sie von einem Sachverständigen unterstützt. Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten kam es zu einem sehr langen Rückstau auf der A3. Die Autobahn war Richtung Regensburg für rund eineinhalb Stunden gesperrt.

Folgeunfall: Sattelzug droht umzukippen

Am Stauende des tödlichen Unfalls kam es zu einem Folgeunfall mit zwei Sattelzügen: Der Fahrer eines Lastwagens bemerkte den vor ihm stehenden Lkw zu spät. Nachdem er nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte, wich er auf den Seitenstreifen aus. Zuvor streifte er noch ein vor ihm stehendes Fahrzeug und geriet im Anschluss in die Außenschutzplanke. Dort blieb er stehen und drohte umzukippen. Zur zeitaufwendigen Bergung war ein Kran notwendig. Verletzt wurde bei dem Folgeunfall niemand. Der Gesamtschaden liegt bei rund 15.000 Euro.

Ärger um Rettungsgasse

Probleme bereitete den Einsatzkräften indes das Aufrechterhalten der Rettungsgasse. Diese wurde anfangs zwar gebildet, so dass die ersten Hilfsdienste die Unfallstellen noch erreichen konnten. Allerdings wurde sie dann vor allem von Lastkraftwagen wieder komplett verstellt, wie die Polizei berichtet. Obwohl die Autobahn in diesem Bereich dreispurig ausgebaut ist, gab es kaum noch ein Durchkommen für nachrückende Einsatzkräfte. Diese brauchten bis zu einer Stunde, um durch den Stau zu den Einsatzstellen zu kommen.

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