Nürnberg

SUV-Fahrerin prallt in Baustellenfahrzeug auf A3 bei Ausfahrt Nürnberg-Nord - 120.000 Euro Schaden

Auf der Bundesautobahn 3 kam es am Mittwoch auf Höhe der Ausfahrt Nürnberg-Nord zu einem Unfall. Eine Autofahrerin konnte nicht mehr ausweichen und prallte in ein Baustellenfahrzeug.
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Eine SUV-Fahrerin krachte am Mittwoch auf der A3 in ein Baustellenfahrzeug. Der Schaden ist enorm. Foto: Verkehrspolizeiinspektion Erlangen
Eine SUV-Fahrerin krachte am Mittwoch auf der A3 in ein Baustellenfahrzeug. Der Schaden ist enorm. Foto: Verkehrspolizeiinspektion Erlangen
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Am Mittwochvormittag (8. Januar 2020) hat sich auf der A3 auf Höhe der Ausfahrt Nürnberg-Nord ein Unfall ereignet, bei dem ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei verletzt wurde. Wie die Polizei berichtet, hat dieser Unfall "wieder ausdrücklich belegt, dass die Autobahn einer der gefährlichsten Arbeitsplätze ist".

Gegen 9 Uhr haben Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Erlangen daran gearbeitet, Straßenschäden der A3 in Richtung Regensburg auszubessern. Zu diesem Zweck wurde eine Wanderbaustelle eingerichtet. Zudem war der rechte Fahrstreifen auf Höhe der Ausfahrt Nürnberg-Nord gesperrt.

Wie üblich wurde die Baustelle mit einem Lkw und einem Warnleitanhänger nach hinten abgesichert. Das teilt die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen mit. Als eine 34-jährige SUV-Fahrerin aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt das Sicherungsfahrzeug noch überholen wollte, um anschließend von der Autobahn abzufahren, hatte sie die Geschwindigkeit und Entfernung wohl falsch eingeschätzt.

Fahrerin kracht mit hoher Geschwindigkeit in Baustellenfahrzeug

Da sich auf dem mittleren Fahrstreifen ein weiteres Fahrzeug befand, konnte die Fahrerin nicht mehr ausweichen. "Trotz Bremsung konnte sie nicht verhindern, dass sie mit hoher Geschwindigkeit auf den Warnleitanhänger auffuhr", heißt es im Polizeibericht.

Die 34-Jährige blieb zwar selbst unverletzt, allerdings wurde der 49-jährige Fahrer des Fahrzeugs der Autobahnmeisterei in der Folge des Aufpralls leicht verletzt. Glücklicherweise stand der Mann noch nicht auf der Fahrbahn, sondern befand sich zum Unfallzeitpunkt noch im Wagen.

Der Anhänger und das Fahrzeug der Verursacherin wurden total beschädigt. Auch der Lkw der Autobahnmeisterei wurde erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 120.000 Euro, wie die Polizei berichtet.

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