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Nürnberg
Starke Verkehrsbehinderungen

Lattenrost verursacht schweren Unfall in Nürnberg - Frau muss durch Heckklappe gerettet werden

Es klingt kurios, hatte aber einen schweren Unfall zur Folge: Ein Lattenrost sorgte am Montag für einen Zusammenstoß von gleich vier Autos. Die Unfallfahrerin musste durch die Heckklappe geborgen werden.
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In Nürnberg ereignete sich am Montagnachmittag ein schwerer Unfall, bei dem die Unfallverursacherin mit dem "Tunnel"-Verfahren aus ihrem Auto gerettet werden musste. Schuld an dem Crash war ein Lattenrost. Symbolfoto: chalabala/Adobe Stock
In Nürnberg ereignete sich am Montagnachmittag ein schwerer Unfall, bei dem die Unfallverursacherin mit dem "Tunnel"-Verfahren aus ihrem Auto gerettet werden musste. Schuld an dem Crash war ein Lattenrost. Symbolfoto: chalabala/Adobe Stock

Lattenrost verursacht schweren Unfall in Nürnberg - Fahrerin muss mit "Tunnel-Verfahren" aus Auto gerettet werden: Am Montag (23. Dezember) mussten die Feuerwehr und andere Rettungskräfte am Nachmittag gegen 15 Uhr zu einem schweren Unfall in Nürnberg ausrücken. Nach dem tödlichen Unfall, bei dem eine junge Mutter ihr Leben verlor, als sie mit ihrem Kind unterwegs war, war es der zweite schwere Unfall an einem Tag. Darüber berichtet die Pressestelle der Feuerwehr der Stadt Nürnberg.

Lattenrost macht sich selbstständig

In der Nürnberger Konstanzenstraße im Stadtteil St. Leonhard ereignete sich der Unfall. Wie die Pressestelle der Feuerwehr schreibt mit kurioser Ursache: "ein schlecht gesicherter Lattenrost machte sich in der Kurve im Fahrzeug selbständig, so dass das Fahrzeug nicht mehr lenkbar war", heißt es in der Pressemeldung.

In Folge dieser Behinderung krachte das Auto der samt der Fahrerin auf drei weitere Autos. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten stellte sich heraus, dass sich bis auf die Unfallfahrerin alle Beteiligten selbst aus den Autos befreien konnten. Die Frau wurden von der Feuerwehr und später dann vom Rettungsdienst und Notarzt behandelt.

Bergung durch die Heckklappe nötig

Die Mercedes-Fahrerin musste patientenorientiert, wie es die Feuerwehr nennt, aus ihrem Fahrzeug gerettet werden. In Absprache mit dem Notarzt wurde hierfür das sogenannte "Tunnel-Verfahren" verwendet. Hierbei wurde die Patientin über die offene Heckklappe mit einem speziellen Rettungsbrett aus dem Fahrzeug geholt. Vor Ort waren insgesamt rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen.

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