Altdorf
Unfall

Altdorf: Lkw verliert Anhänger auf A3 - Ärger um Falschfahrer: "Dafür habe ich kein Verständnis"

Auf der A3 im Bereich des Autobahnkreuzes Altdorf kam es zu einer Sperrung nachdem ein Lkw seinen Auflieger verloren hatte. Haben Autofahrer die Absperrung missachtet?
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Nach dem der Lkw-Fahrer seinen Auflieger verloren hatte, wurde die Strecke kurzfristig gesperrt. Das missachteten jedoch einige Autofahrer. Foto: NEWS5 / Oßwald
Nach dem der Lkw-Fahrer seinen Auflieger verloren hatte, wurde die Strecke kurzfristig gesperrt. Das missachteten jedoch einige Autofahrer. Foto: NEWS5 / Oßwald

Sperrung der A3 nach einem Unfall: Nachdem ein Lkw seinen Anhänger verlor, musste die Autobahn bei Nürnberg teilweise gesperrt werden. Einige Autofahrer interessierte das jedoch kaum und sie missachteten die Straßensperrung. Ein Abschleppunternehmer kann da nur den Kopf schütteln. In den letzten Tagen mussten sich Helfer bereits mehrmals wegen falschem Verhaltens anderer Autofahrer ärgern: Bei Schwabach mussten sogar Polizisten eingesetzt werden, um einen Leichenwagen nach einem tödlichen Unfall zu eskortieren.

Wie die Polizei mitteilt, war beim aktuellen Fall ein 43-jähriger Lkw-Fahrer am Mittwoch gegen 10 Uhr auf der A3 unterwegs und verlor dabei seinen Anhänger. Als er auf die A6 auffahren wollte, brach in der Kurve bei der Kupplungsplatte ein Sicherungskeil und der Auflieger löste sich. Dabei prallte dieser gegen die Leitplanke.

Sachschaden in Höhe von 11.500 Euro

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, aber es entstand ein Sachschaden in Höhe von 11.500 Euro. Die Überleitung des Autobahnkreuzes auf die A6 musste für die Unfallaufnahme der Polizei für eine Stunde gesperrt werden. Der Anhänger musste vom Abschleppdienst geborgen werden.

Haben Autofahrer die Absperrung missachtet?

Augenzeugen vor Ort berichteten, dass wohl mehrere Autofahrer die Absperrung ignorierten und bis zur Unfallstelle fuhren. Sie fuhren auf der Überleitung weiter bis zur Einsatzstelle, wo sie schließlich wendeten. Vor Ort konnte Abschleppunternehmer Marco Barth über diese Dreistigkeit einiger Autofahrer nur den Kopf schütteln nachdem ein Autofahrer die Absperrung ignorierte. "Dafür habe ich kein Verständnis, das kann auch für die Menschen, die an der Unfallstelle arbeiten, gefährlich werden," sagte Barth nach dem Einsatz an der Unfallstelle. Der Verkehrspolizeiinspektion Feucht waren solche Vorkommnisse bei dem Einsatz nicht bekannt.



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