Wie vorher an dieser Stelle berichtet, hatte eine 17-Jährige bei der Polizei angezeigt, in den Nachmittagsstunden des 13.01.2016 von zwei unbekannten Tätern im Stadtteil Zerzabelshof überfallen und verletzt worden zu sein.

Zwischenzeitlich haben die Ermittlungen ergeben, dass der Überfall vorgetäuscht worden war.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass die Täter unter Bedrohung mit einem Messer die Herausgabe des Mobiltelefons der Jugendlichen gefordert hätten. Nachdem sie sich geweigert hätte, sei sie in einer anschließenden Rangelei durch die Tatwaffe am Arm verletzt worden. Beide Männer hätten nach Angaben der jungen Frau gebrochenes Deutsch gesprochen.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen gestand die 17-Jährige aber, den Überfall erfunden zu haben. Die Beamten leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat ein.