Feucht
Überfall

Tankstelle in Mittelfranken überfallen: Bewaffneter Täter auf der Flucht

Mit vorgehaltener Waffe erbeutete ein bislang unbekannter Mann in einer Tankstelle in Feucht mehrere hundert Euro. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
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Ein bewaffneter Mann hat am Mittwochabend eine Tankstelle in Feucht bei Nürnberg überfallen. Symbolfoto: Christopher Schulz
Ein bewaffneter Mann hat am Mittwochabend eine Tankstelle in Feucht bei Nürnberg überfallen. Symbolfoto: Christopher Schulz

Am Mittwochabend wurde in Feucht bei Nürnberg eine Tankstelle überfallen. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken betrat der bislang unbekannte Mann die Tankstelle in der Schwabacher Straße gegen 22 Uhr. Anschließend bedrohte er einen 21-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte diesen auf, ihm Bargeld auszuhändigen. Nachdem der Angestellte jedoch in einen Nebenraum flüchten konnte, leerte der Täter die komplette Kasse sowie den Geldbeutel des 21-Jährigen. Insgesamt erbeutete der Unbekannte so mehrere hundert Euro. Anschließend flüchtete er vom Tatort.

Nach Überfall auf Tankstelle: Täter auf der Flucht

Hinweise darauf, in welche Richtung der Mann nach dem Überfall geflohen ist, fehlen jedoch bislang. Der Täter ist männlich, etwa 1,95 Meter groß und schlank. Er trug eine dunkle Hose sowie einen grünen Kapuzenpullover, eine schwarze Jacke, schwarze Sportschuhe und einen schwarzen Rucksack. Während des Überfalls hatte er sich außerdem ein schwarzes Tuch vor das Gesicht gebunden. Der Täter soll Deutsch mit einem ausländischen Akzent sprechen.

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Mögliche Zeugen, die Hinweise auf die Identität und den Aufenthaltsort des Mannes geben können, sollen sich unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 an die Polizei zu wenden. Besondere Vorsicht gilt in diesem Fall, da der Täter weiterhin bewaffnet sein könnte. Wer die Beute des Überfalls (schwarzer Ledergeldbeutel und Kasseneinsatz eines handelsüblichen Kassensystems) findet, soll die Gegenstände nicht anfassen, sondern umgehend die Polizei verständigen - in dringenden Fällen auch unter der Polizei-Notrufnummer 110.

 



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