Nürnberg
Verkehr

Stau-Studie: Fränkische Stadt unter Top 10 der staureichsten Metropolen

Autofahrer in Nürnberg brauchen viel Geduld. Dies belegt nun auch eine aktuelle Stau-Studie. Die Stadt in Franken ist unter den Top 10 der staureichsten Städte in Deutschland.
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Durchschnittlich 107 Stunden verbrachten Autofahrer in Nürnberg im vergangenen Jahr im Stau. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa
Durchschnittlich 107 Stunden verbrachten Autofahrer in Nürnberg im vergangenen Jahr im Stau. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa

Stau-Hauptstadt in Franken ist Nürnberg - das ergibt eine aktuelle Verkehrsstudie für das Jahr 2018. 107 Stunden verbrachten Autofahrer dort durchschnittlich im Stau. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten für Nürnberg: Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der verlorenen Stunden um elf Prozent. Im Jahr 2019 drohen allerdings wieder lange Staus rund um Nürnberg: Hier erfahren Sie, wo es besonders heftig wird.

In Bayern stehen Münchner Autofahrer laut der Studie zufolge am längsten im Stau - durchschnittlich 140 Stunden im vergangenen Jahr. Damit war es nur in Berlin schlimmer: Dort waren es 154 Stunden und im Durchschnitt der Top Ten gut 120 Stunden. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Verkehrsinformationsanbieters Inrix hervor.

Verkehrsstudie: Das sind die staureichsten Städte Deutschlands

  • Platz 1: Berlin
  • Platz 2: München
  • Platz 3: Hamburg
  • Platz 4: Leipzig
  • Platz 5: Stuttgart
  • Platz 6: Nürnberg
  • Platz 7: Frankfurt
  • Platz 8: Bonn
  • Platz 9: Düsseldorf
  • Platz 10: Köln

Inrix: Stau-Belastung im Durchschnitt gesunken

Zu Staus gibt es unterschiedliche Statistiken. Der Autofahrerverein ADAC etwa untersucht die Staulängen auf Autobahnen. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen ist demnach am stärksten belastet. Das Unternehmen Inrix dagegen hat Städte im Blick und dort alle Straßen. Die Daten kommen von Autoherstellern und Verkehrsbehörden. Verglichen wird die durchschnittliche Fahrtdauer mit der schnellstmöglichen Verbindung.

Inrix erfasste 2018 anders als in den Vorjahren nicht nur die Zeit, die Autofahrer im Stau verbrachten, sondern auch die Zeit in zähfließendem Verkehr. Dadurch erhöhte sich der durchschnittliche Zeitverlust gegenüber 2017 deutlich. Auf vergleichbarer Basis gerechnet sei die Belastung aber gesunken, betonte das Institut.



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