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Virtuelle Bundesliga: Der Club greift nach dem eSport-Titel

Die Karten um die deutsche Meisterschaft werden neu gemischt - zumindest an der Konsole. Die VBL Club Championship, die virtuelle Bundesliga, feiert am 16. Januar mit dem 1. FC Nürnberg als Starter ihre Premiere.
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Der Club vertieft sein Engagement im eSport mit der Teilnahme an der virtuellen Bundesliga. Archivfoto: Jann Weckel
Der Club vertieft sein Engagement im eSport mit der Teilnahme an der virtuellen Bundesliga. Archivfoto: Jann Weckel

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Fußball-Liga wird es in der Spielzeit 2018/19 einen virtuellen deutschen Klub-Meister geben: Insgesamt 22 Vereine aus der Bundesliga (13) und der 2. Liga (9) nehmen von Mitte Januar bis Mitte März an der "Virtual Bundesliga Club Championship" (VBL Club Championship) teil - darunter auch der 1. FC Nürnberg, der sich auf drei bayerische Derbys mit dem FC Augsburg, der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Ingolstadt freuen darf.

In der Premieren-Saison setzt der Club auf seine bewährten eSport-Experten Daniel "Bubu" Butenko (19) und Lukas "Badeschlappen" Hösch (24). Verstärkt wird das Team von Kevin Reiser und Serhat Öztürk von eSportsReputation, einer der weltweit führenden Fifa-eSports-Agenturen Nicht mehr zur Konsolen-Crew gehört hingegen Kai "Hensoo" Hense.

"Mit Kevin Reiser haben wir einen sehr erfahrenen Spieler als Playing Coach gewinnen können, mit Serhat Öztürk einen spannenden Akteur mit großem Potenzial. Beide sind für uns eine tolle Ergänzung zu ,Bubu‘ und ,Badeschlappen‘", freut sich Sebastian Seifert, beim 1. FC Nürnberg für die Bereiche Vertriebsmarketing und Merchandising verantwortlich, über die beiden Neu-Erwerbungen.

Die eSport-Teams absolvieren bis zum Saisonabschluss insgesamt 21 Spieltage (231 Begegnungen, 693 Einzelspiele) mit jeweils elf Partien - eine Rückrunde gibt es nicht. Dabei werden zwei Begegnungen im Modus Eins-gegen-Eins ausgetragen (eine auf der PlayStation 4 und eine auf der Xbox One); das dritte Spiel wird im Modus Zwei-gegen-Zwei auf einer durch den Heimverein zu bestimmenden Konsole durchgeführt.

Alle Spieler und Teams verfügen über die gleiche aggregierte Spielstärke von 85. Für jeden Sieg gibt es die gleiche Anzahl an Punkten, so dass sich das Endergebnis aus den Resultaten aller drei Spiele - analog zum Davis-Cup-Format - ergibt.

Sechs Klubs kommen weiter

Über die Abschlusstabelle qualifizieren sich die Spieler der ersten sechs Klubs direkt für das VBL Grand Final im Mai 2019, in dem der übergeordnete Titel "VBL Champion" als deutscher Meistertitel unter den Einzelspielern ausgespielt wird. Spieler der Klubs auf den Plätzen sieben bis 16 nehmen an den VBL-Play-offs teil, über die sie sich für das VBL Grand Final qualifizieren können.

Zu sehen sind ausgewählte Begegnungen jeweils donnerstags ab 20.15 Uhr im Free-TV auf ProSieben Maxx sowie im Live-Stream auf www.prosiebenmaxx.de und www.ran.de. Höhepunkte und weitere Informationen stehen parallel auf www.eSports.com und www.ran.de zur Verfügung. Die "Featured Matches", neun an der Zahl, werden aus einem eigens dafür eingerichteten eSport-Studio übertragen. Vorberichte, Analysen, Interviews und Highlights von anderen ausgewählten Partien runden die Berichterstattung ab. Das erste "Featured Match" findet am 17. Januar zwischen Werder Bremen und RB Leipzig statt. Die weiteren "Featured Matches" werden kurzfristig festgelegt.

Weitere Informationen über die Nürnberger Player finden sich auf den jeweiligen Profilen in den sozialen Netzwerken, unter anderem auf Twitter: @Serhatinho01, @thisiskev1n, @Da_Butenko, @BadeschlappenLP (siehe auch: www.virtual.bundesliga.com).

VBL Club Championship

Bundesliga FC Augsburg, Hertha BSC, SV Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hannover 96, RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen, FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg

2. Bundesliga DSC Arminia Bielefeld, VfL Bochum 1848, SV Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Hamburger SV, FC Ingolstadt 04, Holstein Kiel, 1. FC Köln, SV Sandhausen

Programm Der FCN startet am 16. Januar gegen Bayer Leverkusen. Es folgen Duelle mit Hertha BSC (19. Januar), dem 1. FC Köln (23. Januar) und Borussia Mönchengladbach (23. Januar). Den kompletten Spielplan der virtuellen Bundesliga finden Sie unter www.virtual.bundesliga.com

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