Mainz am Rhein
Fußball-Bundesliga

Tor aberkannt: Bittere Pleite für 1. FC Nürnberg - warum es trotzdem noch Hoffnung gibt

Bundesliga-Tabellenschlusslicht hat die Chance verpasst, auf den Abstiegs-Relegationsplatz zu springen: Im Auswärtsspiel gegen den FSV Mainz 05 setzte es eine 1:2 (1:1)-Niederlage - dabei hatte es Mitte der zweiten Halbzeit nach einem Nürnberger Sieg ausgesehen.
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Es sollte das  einzige (reguläre) Tor für den FCN bleiben: Verteidiger Georg Margreitter köpft den 1:1-Ausgleich kurz vor der Halbzeitpause. Foto: Thomas Frey/dpa
Es sollte das einzige (reguläre) Tor für den FCN bleiben: Verteidiger Georg Margreitter köpft den 1:1-Ausgleich kurz vor der Halbzeitpause. Foto: Thomas Frey/dpa

Es war die 62. Minute, in der Spieler und Verantwortliche des FCN im Mainzer Stadion jubelten. Nach Leibold-Flanke hatte Adam Zrelak den Club in Führung geschossen. Doch die Freude wich Ungewissheit, weil der Videoschiedsrichter eingeschaltet wurde - und der entschied zwei Minuten später auf Abseits, das Tor wurde zurückgenommen.

Bitter: Club-Tor aberkannt, stattdessen geht Mainz in Führung

Stattdessen erzielte der Mainzer Quaison in der 73. Minute das 2:1 für den FSV, auf das der 1.FC Nürnberg bis zum Schlusspfiff keine Antwort mehr hatte. Die erste Hälfte war ausgeglichen verlaufen. Die Mainzer Führung durch einen berechtigten Foulelfmeter (Brosinksi, 12. Minute) egalisierte Club-Abwehrrecke Georg Margreitter kurz vor der Pause per Kopfball nach Valenti-Ecke (43.).

Konkurrenz weiter in Reichweite

Obwohl Nürnberg nun schon seit 13 Spielen ohne Sieg ist, bleiben die Konkurrenten FC Augsburg (Platz 15 mit 15 Punkten nach 0:2 in Gladbach) und VfB Stuttgart (Relegationsplatz 16 mit 14 Punkten; spielt morgen gegen Bayern München) in Reichweite. Hannover 96, das ebenso wie der Club am Samstag verloren hat (1:5 in Dortmund) hat wie der FCN 11 Punkte und liegt nur wegen der besseren Tordifferenz auf Platz 17.



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