Nürnberg
Fußball-Bundesligist

Bayern-Juwel Tillman wechselt zum 1. FC Nürnberg - Valentini beschwört Teamgefühl

Nächster Neuzugang für Michael Köllner und den 1. FCN: Timothy Tillman kommt vom Rekordmeister nach Mittelfranken. Er kennt sich bestens aus in Nürnberg.
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Nächster Neuzugang für Michael Köllner und den 1. FCN: Timothy Tillman kommt vom Rekordmeister nach Mittelfranken. Er kennt sich bestens aus in Nürnberg. Foto: 1. FC Nürnberg / PR
Nächster Neuzugang für Michael Köllner und den 1. FCN: Timothy Tillman kommt vom Rekordmeister nach Mittelfranken. Er kennt sich bestens aus in Nürnberg. Foto: 1. FC Nürnberg / PR
Timothy Tillman wechselt nach Nürnberg: Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg rüstet weiter für die kommende Bundesliga-Saison auf. Die Mittelfranken sicherten sich die Dienste eines deutschen U19-Nationalspielers: Timothy Tillman wechselt per Leihe für ein Jahr an den Valznerweiher. Der Youngster kommt vom FC Bayern München.


Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Der gebürtige Nürnberger kennt sich bestens aus in Mittelfranken: Einst spielte er in Zirndorf, Feucht und Fürth, ehe er sich 2015 in die bayerische Landeshauptstadt verabschiedete. Zu seiner Rückkehr sagte er: "2008 wäre ich fast schon mal beim Club gelandet. Schön, dass es jetzt geklappt hat. Als Franke kenne ich natürlich die große Geschichte dieses Vereins, jetzt hoffe ich, dass ich meinen Teil zu einem erfolgreichen Jahr beitragen kann."
Cheftrainer Michael Köllner kennt den Mittelfeldspieler bereits seit den D-Junioren.: "Es freut mich, dass es uns gelungen ist, ihn an den Valznerweiher zu holen. Es wird ein spannendes Projekt mit ihm werden."


Valentini beschwört Gruppengefühl beim Club

Unterdessen glaubt Club-Verteidiger Enrico Valentini trotz einiger Änderungen am Kader weiter an das Teamgefühl beim Bundesliga-Aufsteiger. Weil der Kern der Mannschaft von Coach  Köllner zusammenbleibe, habe der 29-Jährige keine Sorge um den Mannschaftsgeist, sagte er dem "Kicker" (Montag). "Überhaupt nicht, dafür hat der besagte Kern einen viel zu starken Charakter. Die Alten werden die Neuen an die Hand nehmen, die Integration wird reibungslos und bestens funktionieren - da bin ich mir ganz sicher."

Valentini hofft, dass er wie schon in der 2. Bundesliga auch künftig Chancen zu offensiven Antritten auf dem rechten Flügel haben wird. "Ich gehe davon aus, dass sich gegen uns wohl kein Gegner hinten reinstellen wird. Dadurch könnten wir in bestimmten Bereichen sogar mehr Platz bekommen", sagte der gebürtige Nürnberger. "Nicht aber im letzten Drittel, da werden angesichts der Qualität der Gegner noch bessere und genauere Lösungen gefragt sein."

red/tu/dpa
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