Nürnberg
1. FC Nürnberg

Nach Rückstand: FCN kämpft sich gegen Leverkusen zurück ins Spiel

Nach einem Rückstand gegen Bayer 04 Leverkusen hat sich der 1. FC Nürnberg am Montagabend zurückgekämpft. Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte belohnte sich der Club zumindest mit einem Punkt.
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Nürnbergs Virgil Misidjan (r) kämpft mit Leverkusens Sven Bender (l) um den Ball. Foto: Nicolas Armer/dpa
Nürnbergs Virgil Misidjan (r) kämpft mit Leverkusens Sven Bender (l) um den Ball. Foto: Nicolas Armer/dpa

Der 1. FC Nürnberg holt sich am Montagabend im Bundesligaspiel gegen Bayer 04 Leverkusen einen schmeichelhaften Punkt. Schmeichelhaft, weil Leverkusen über weite Strecken besser war.

Trotz teilweise großer Pfützen kombinierten die Gäste in der Offensive schneller und spielten sich früh die ersten Chancen heraus. Erst scheiterte Karim Bellarabi (9.) aus spitzem Winkel an FCN-Keeper Fabian Bredlow, der den verletzten Christian Mathenia ersetzte. Eine Minute später ging ein abgefälschter Schuss von Sven Bender an die Latte - und nach einer halben Stunde folgte dann die verdiente Führung.

Hohes Tempo von Bayer 04 Leverkusen

Nach einem Patzer von Nürnbergs Startelf-Debütant Kevin Goden spielte Bayer seine offensive Klasse aus: Über Initiator Julian Brandt landete der Ball nach einer zu kurzen Faustabwehr von Bredlow vor den Füßen von Havertz, der den Ball locker und mit feiner Technik ins Tor hob. Nicht nur in dieser Szene war der FCN trotz des tiefen Rasens mit dem Tempo der Gäste heillos überfordert.

Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner kam kaum zur Entlastung. Zwar hatte "Club"-Vorstand Andreas Bornemann seinem Coach vor dem Spiel im "kicker"-Interview nicht zum ersten Mal das Vertrauen selbst für den Fall des Abstiegs in die 2. Liga ausgesprochen. Die Jobgarantie für Köllner zeigte aber zumindest bei der Mannschaft keine Wirkung. Nürnberg spielte insgesamt viel zu behäbig.

Nürnberger Ultras hatten Grund zum Jubeln

Wirkung zeigte dann aber die Rückkehr der Nürnberger Ultras zur zweiten Halbzeit, die nach ihrem Stimmungsboykott nun wieder in der Nordkurve sangen - und wenig später sogar völlig überraschend jubeln durften. Nach einer unglücklichen Abwehraktion der Gäste landete der Ball beim vorgerückten Margreitter, dessen von Dominik Kohr abgefälschter Schuss unhaltbar für Bayer-Keeper Lukas Hradecky ins Tor ging.

Dennoch blieben die Gäste auch nach dem Rückschlag besser. Doch schon vor dem Ausgleich scheiterte Brandt (50.), anschließend gelang auch Kevin Volland (75.) nicht der Siegtreffer. Stattdessen hätte Adam Zrelak (88.) Bayer fast noch bestraft, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Hradecky.



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